Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2013 09:22 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
RBI-Chef Stepic stolpert über Immo-Deals GmbH-Gründung wird ab 1. Juli billiger Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaft Nächster Artikel RBI-Chef Stepic stolpert über Immo-Deals GmbH-Gründung wird ab 1. Juli billiger
Zuletzt aktualisiert: 09.10.2012 um 22:27 UhrKommentare

Rezession: Keine Lösung in Sicht

Alles ist möglich, scheint das neue Motto des IWF für die Entwicklung der Weltwirtschaft zu lauten. Der Währungsfonds gesteht in seiner Prognose eine gewisse Ratlosigkeit ein.

Foto © Fotolia: saschabergmann

Die Ratschläge des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kampf gegen eine weitere weltweit drohende Wirtschaftsflaute klingen derzeit ein wenig wie Bauernregeln. "Das ist ein Marathon, kein Sprint", antwortet der IWF-Chefökonom Olivier Blanchard am Dienstag vor Reportern in Tokio auf die Frage, welche Lehren etwa die Eurostaaten aus den letzten Jahren ziehen sollten. "Nicht zu langsam, nicht zu schnell", dürfe man bei der Haushaltssanierung vorgehen. Vor allem müsse aber dieses "allgemeine Gefühl der Unsicherheit über die Zukunft" gemildert werden.

Lösung nicht in Sicht

Die vage Ausdrucksweise macht klar: Ein Patentrezept gegen das andauernde Ungemach in der Weltwirtschaft kann oder will der IWF derzeit nicht ausgeben. Zu oft hat die Mode in den vergangenen Jahren gewechselt: Erst waren Konjunkturprogramme auf Pump gefragt. Dann war die Sanierung der Haushalte und die Stabilisierung des Bankwesens das oberste Gebot. Nun ist es die lockere Geldpolitik der Notenbanken. Ein "komplexes Puzzle" nennt das Blanchard: Wenn die Teile an den richtigen Platz fielen, "kann man berechtigt darauf hoffen, dass das Schlimmste hinter uns liegen könnte".

Der aktuelle Hang zum Konjunktiv nicht nur beim IWF ist kein Zufall: Zu viele Unwägbarkeiten bestimmen die globale Wirtschaftslage. "Obwohl die Abwärtsrisiken derzeit größer erscheinen als noch vor ein paar Monaten, wirken die Aufwärtsrisiken ebenfalls größer", heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick. Alles scheint möglich, heißt das übersetzt. Dass sich die Situation verschlimmern könnte - oder eben verbessern. Alles hänge davon ab, was in den kommenden Monaten in den Parlamenten und Regierungen rund um den Globus wirtschaftspolitisch passiere.

Verschiedene Herausforderungen

Das Ausbleiben einer Musterlösung hat einen simplen Grund: Jede Region steht laut dem IWF derzeit vor anderen Herausforderungen. Während die europäischen Staaten die Schuldenkrise in den Griff bekommen müssten ohne die Nachfrage abzuwürgen, sollten die USA endlich einen mittelfristigen Plan für ihre Haushalts- und Steuerpolitik vorlegen. Während die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, Japan, mit einem exportschädigend hohen Wechselkurs und einer Deflation zu kämpfen hat, soll die Nummer zwei, China, eine Überhitzung des Immobilienmarktes bändigen. Die einst boomenden Schwellenländer Indien und Brasilien wiederum müssen ihre rasante Talfahrt stoppen.

Das alles ist ein Zeichen dafür, wie stark die Welt ökonomisch zusammengeflochten ist. Stellschrauben, an denen in Europa gedreht wird, verändern die Rahmendaten in China. Eine Präsidentenwahl in den USA beeinflusst die Wirtschaftsprognose für Deutschland. So hat der IWF dann doch einen Ratschlag für die Eurozone parat, der für alle gelten könnte: Sie sollen ein "System" schaffen, das starke wirtschaftliche Schocks abfedert, sobald sie sich ereignen. Wenn dadurch Unsicherheit verringert wird, "dann könnten die Dinge besser aussehen als in unserer Prognose, nicht nur in Europa, sondern auch im Rest der Welt", meint Blanchard.


KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Wirtschaftsblog

Roman Huber - Foto: Jürgen Fuchs

Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

 




Forum: Spüren Sie die Krise?

Fotolia: Light Impression

Kleine Zeitung Akademie

Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

 

Wirtschaft-Fotoserien

Die Primus-Gala und ihre Gewinner 

Die Primus-Gala und ihre Gewinner

 

Lebe deinen Plan!

Service

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang