Moody's und Fitch geben Euro-Fonds ESM Bestnote

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Die Ratingagenturen Moody's und Fitch haben dem neuen Euro-Rettungsfonds ESM die Bestnote "AAA" verliehen. Während allerdings Fitch den Ausblick für den Rettungsfonds als "stabil" bezeichnete, schätzte Moody's die Aussichten als negativ ein. Als Grund für die gute Bewertung wurde unter anderem die Kreditwürdigkeit der hinter dem ESM stehenden Eurozonen-Staaten genannt.
Moody's warnte jedoch, sollte sich die Kreditwürdigkeit einzelner Euro-Mitgliedstaaten verschlechtern, würde dies auch das Rating des ESM mit in den Keller ziehen. Fitch nannte als Gründe für die positive Bewertung unter anderem die "vergleichsweise hohe Kapitalisierung" des Rettungsfonds. Der neue Fonds kann Euro-Ländern Hilfen von bis zu 500 Mrd. Euro geben. Die Liquidität des Fonds reiche aus, um alle Schuldverschreibungen in den kommenden zwölf Monaten abzudecken. Die Agentur rechnet deswegen auch in den kommenden Monaten nicht mit einer Herabstufung der Kreditbewertung des ESM.
Die Finanzminister der Euro-Zone hatten am Montag den Startschuss zum ständigen Euro-Rettungsfonds gegeben. Der ESM soll künftig 500 Milliarden Euro an kriselnde Euro-Länder vergeben können. Voraussetzungen sind eine Anfrage des betroffenen Landes und eine Zustimmung der anderen Euro-Länder. Die erste Aufgabe des ESM ist das noch unter dem bisherigen Rettungsschirm EFSF beschlossene Hilfsprogramm für Spaniens angeschlagene Banken. Das Programm mit einem Rahmen von bis zu 100 Milliarden Euro wird vom ESM übernommen.














