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    Zuletzt aktualisiert: 25.08.2012 um 22:52 UhrKommentare

    Wassermelonen aus Südost

    Drei innovative Familienbetriebe bauen rund um Straden in der Südoststeiermark echt steirische Wassermelonen an. Wegen der kurzen Transportwege kann die Frucht voll ausreifen.

    Foto © Robert Lenhard

    An die Bedeutung ihres Verwandten, des Ölkürbisses, wird die Wassermelone zwar nicht anschließen können. Als landwirtschaftliches Nischenprodukt hat der beliebte Durstlöscher für heiße Sommertage aber großes Potenzial. Davon sind drei bäuerliche Familienbetriebe aus der Südoststeiermark fest überzeugt. Sie betreiben rund um Straden den bislang einzigen erwerbsmäßigen Wassermelonenanbau der Steiermark.

    Erste Versuche, die Wassermelone in der Region zu etablieren, gab es bereits 2009. "Die klimatischen Voraussetzungen für den Melonenanbau sind nahezu ideal. Wir haben genügend Sonnenstunden und auch die notwendigen Temperaturen", weiß Jungbäuerin Christa Wonisch, die sich ihr Know-how in Eigenregie und an der Gartenbauschule Großwilfersdorf aneignete. Bis jetzt haperte es aber immer am Absatz und der erdrückenden Konkurrenz aus dem Ausland.

    Das hat sich heuer geändert. Über die Erzeugerorganisation Steirisches Gemüse und die Firma Landkauf Bund in Straden konnte die Hofer KG als exklusiver Vertriebspartner an Land gezogen werden. Insgesamt 2,5 Hektar Ackerfläche wurden Mitte Mai bepflanzt, bis Ende August sollten rund 60.000 Stück steirische Wassermelonen geerntet sein.

    Die Nachfrage ist ungleich größer. "Die Rückmeldungen von den Kunden sind äußerst positiv", denken die Wassermelonenbauern Alois Frauwallner und Ingrid Gombotz bereits an eine Ausweitung der Anbauflächen. Im Gegensatz zur Konkurrenz aus dem Ausland punktet die steirische Wassermelone, die im Schnitt 1,5 Kilogramm wiegt, mit ihrer kühlschranktauglichen Größe, dem kernlosen Fruchtfleisch und ihrer Frische. "Weil wir sehr kurze Transportwege haben, können unsere Melonen voll ausreifen. Das wirkt sich natürlich positiv auf den Geschmack aus", weiß Wonisch.

    ROBERT LENHARD

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