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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2012 um 19:52 UhrKommentare

BKS mit solidem ersten Halbjahr

Auf Basel III ist man vorbereitet - nur die schwächelnde Konjunktur macht Sorgen.

Vorstands-Trio: Penker, Stockbauer und Kraßnitzer

Foto © GleissVorstands-Trio: Penker, Stockbauer und Kraßnitzer

In der BKS Bank gibt man offen zu: Die Krise habe sich mittlerweile zu einem wahren Marathon entwickelt. Vor allem im Jahr 2011 hatte man mit griechischen Staatsanleihen zu kämpfen - machte mit der Jahresbilanz aber einen sauberen Schnitt und schrieb 33 Millionen Euro ab.

Jetzt kann die Bank - übrigens im 90. Jahr ihres Bestehens - mit einem soliden Ergebnis zum Halbjahr aufwarten. Die Bilanzsumme stieg von Ende 2011 auf Ende Juni 2012 von 6,46 Milliarden Euro auf 6,67 Milliarden Euro. Der Periodenüberschuss nach Steuern beträgt 22,1 Millionen Euro. Im Vorjahr lag er mit 21,9 Millionen Euro nur geringfügig darunter. Auch beim Kreditvolumen (4,92 Milliarden Euro) und den Primäreinlagen (4,3 Milliarden Euro) konnte man geringfügig zulegen.

Neue Filiale

Dem Schreckgespenst vieler Banken, den Eigenkapitalvorschriften unter dem Titel Basel III, sieht man gelassen entgegen. Die Kernkapitalquote blieb mit 12,37 Prozent - Ende 2011 waren es 12,46 Prozent - praktisch unverändert. "Wir liegen deutlich über den vom Markt geforderten neun Prozent", sagt Vorstandsdirektor Dieter Kraßnitzer. Die Vorbereitungen für das neue Regelwerk seien nahezu abgeschlossen.

Auch mit den Auslandsmärkten in Slowenien, Kroatien und der Slowakei ist man bei der BKS zufrieden. "Unser Tochterunternehmen in Kroatien erwirtschaftet mittlerweile einen Umsatz von 140 Millionen Euro. Nahezu das Dreifache von dem, was beim Kauf erwirtschaftet wurde," sagt Auslands-Vorständin Herta Stockbauer. In Kärnten hat man das Filialnetz um einen Standort im Osten Klagenfurts erweitert.

Angebot an Sparer

Ansagen an Sparer bleibt General Heimo Penker schuldig, nur so weit wird die Marktstrategie schon verraten: In der zweiten Jahreshälfte will man sich vermehrt um Primäreinlagen kümmern. Sorgen würden hingegen schwache Konjunkturaussichten in der Industrie bereiten. "Das Marktumfeld mit seinen Ausschlägen auf den Kapitalmärkten und dem unverändert tiefen Geldmarktzinsniveau weist auf eine entsprechende Verschlechterung der Ertragslage hin." THOMAS CIK


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