Rigips Aussee: Klage gegen Betriebsratswahl
Konzernbetriebsratswahl wird ein Fall fürs Gericht. Beeinsprucht werden unter anderem formale Fehler bei der Wahl. Kein Kommentar der Firmenleitung.

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Zum französischen Baustoff-Industriekonzern Saint Gobain gehören so bekannte Firmennamen wie Rigips (Bad Aussee, Wien), Weber-Terranova (Wien, Graz) oder Isover (Stockerau). In den insgesamt zehn Saint-Gobain-Gesellschaften quer durch Österreich mit rund 1000 Beschäftigten wurde nach internen Querelen heuer im Juni erstmals eine Konzernbetriebsratswahl abgehalten. Zum Vorsitzenden wurde Michael Hofer, ein Betriebsrat der Rigips in Bad Aussee, gewählt. Kurz vor Ende der Einspruchsfrist kam es nun doch zu einer Klage: Eine der Saint Gobain-Firmen (Eckelt Glas in Steyr) erhebt Nichtigkeitsbeschwerde, Anfang September landete die Causa vor dem Arbeits- und Sozialgericht.
Beeinsprucht werden unter anderem formale Fehler bei der Wahl. "Wir waren schon sehr überrascht, sehen der Angelegenheit aber absolut gelassen entgegen", erklärt Hofer. Man habe das Wahlprozedere in enger Abstimmung mit den diversen Fachgewerkschaften vorbereitet und schließlich gemeinsam an einem Tag in den verschiedenen Unternehmen österreichweit durchgeführt.
Zu der Causa, die in den Betrieben doch ziemlich für Aufregung sorgt, wollten weder die Firmenleitung von Eckelt Glas GmbH noch Peter Giffinger, Geschäftsführer von Rigips Austria, eine Stellungnahme abgeben.














