ATB Austria machte im Halbjahr bei stabilem Umsatz mehr Gewinn
Die im Besitz der chinesischen Wolong-Gruppe stehende ehemalige A-Tec-Tochter ATB Austria Antriebstechnik AG hat im ersten Halbjahr bei einem stabilen Umsatz von 176,3 (davor 175,0) Mio. Euro operativ mehr verdient.

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Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 12,1 Prozent auf 11,1 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) ging von 7,9 auf 6,5 Mio. Euro zurück. Der Auftragseingang verringerte sich im Halbjahr um 6,3 Prozent auf 168,2 Mio. Euro. Der Auftragsbestand lag per Ende Juni bei 121,4 Mio. Euro, ein Minus von 6,3 Prozent.
Der Nettogewinn erhöhte sich um 84,3 Prozent auf 12,9 Mio. Euro, was jedoch hauptsächlich auf das Ergebnis aus den aufgegebenen Geschäftsbereichen in Höhe von 8,2 Mio. Euro zurückzuführen ist, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Ad-hoc-Mitteilung. Dieses beinhalte im Wesentlichen die Verminderung der Verbindlichkeit aus dem Gerichtsurteil gegen Brook Crompton Western Electric Motors von 116 Mio. Yuan (Wert zum 30. Juni 2012: 15,0 Mio. Euro) auf 7,4 Mio. Euro. Seit April 2012 hält Wolong die Forderung gegenüber der ATB Gruppe, mit der vereinbart wurde, Zahlungen bis zum Jahr 2016 in Höhe von 8,5 Mio. Euro zu leisten.
Ausblick
Der Ausblick für das zweite Halbjahr ist "verhalten positiv". Die ATB Gruppe will im zweiten Halbjahr ein neues Vertriebsbüro in Shanghai eröffnen. Das Unternehmen wolle an einem einheitlichen Erscheinungsbild arbeiten. In diesem Zusammenhang seien auch Umbenennungen von einzelnen Standorten sowie ein geändertes Branding der Produkte geplant.














