Diözese Gurk bilanziert 2011 positiv
Für das Jahr 2011 weist die Diözese Gurk ein positives wirtschaftliches Ergebnis auf. Drei Viertel der Einnahmen stammen aus Kirchenbeiträgen.

Foto © KKFranz Lamprecht, Finanzkammerdirektor der Diözese
Ein positives wirtschaftliches Ergebnis weist die Diözese Gurk für das Jahr 2011 auf. Wie am Dienstag in einer Aussendung bekanntgegeben wurde, hat die Diözese 31,8 Millionen Euro eingenommen, die Höhe der Ausgaben wurde mit 30,9 Millionen beziffert. Insgesamt drei Viertel der Einnahmen stammen aus den Kirchenbeiträgen, der größte Ausgabenposten sind die Personalkosten, die 20,9 Millionen Euro ausmachen.
Für Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten an Kirchen und kirchlichen Gebäuden wurden 7,7 Millionen Euro aufgewendet. Rund 6,8 Millionen Euro stammten dabei aus kirchlichen Mitteln. Die öffentliche Hand hat die insgesamt 230 Sanierungsprojekte mit 900.000 Euro gefördert. Der Vorsorge für die Priesterpensionen, für die die Diözese zur Gänze aufkommen muss, sowie der Rücklage für kirchliche Bauprojekte wurden insgesamt knapp 900.000 Euro zugeführt.
Der Finanzkammerdirektor der Diözese, Franz Lamprecht, betonte, man habe die Personalaufwendungen durch Umschichtungen und den Abbau von Doppelgleisigkeiten auf dem Stand von 2009 halten können. Als besonders erfreulich bezeichnete Lamprecht die Tatsache, dass der Aufkommensrückgang beim Kirchenbeitrag durch die Austrittswelle 2010 aufgrund des Missbrauchsskandals wieder ausgeglichen worden sei.














