Fiat-Tochter Iveco schließt Werk: 110 Mitarbeiter betroffen
In der Steiermark sind von den geplanten europäischen Werksschließungen des Nutzfahrzeugeherstellers Iveco 83 ständige Beschäftigte und 27 Leiharbeitskräfte betroffen.

Foto © PrivatBereits Anfang Mai hatte es geheißen, dass der Feuerwehr-Fahrzeughersteller Iveco Magirus seine Produktion in Hönigtal/Kainbach bei Graz nach Deutschland verlegen wird
Wie von der Ulmer Konzernzentrale des Feuerwehrfahrzeuge-Produzenten Iveco Magirus auf APA-Anfrage mitgeteilt wurde, gebe es noch Verhandlungen, es werde ein Sozialplan für die Beschäftigten des Werkes in Hönigtal/Kainbach östlich von Graz ausgearbeitet.
Ob am steirischen Standort Tätigkeiten weiter durchgeführt würden, sei noch Gegenstand von Verhandlungen. Spätestens bis Jahresende werde man Klarheit haben, so ein Sprecher gegenüber der APA. Laut Firmenbuch erzielte Iveco Magirus in Hönigtal/Kainbach im Jahr 2010 einen Umsatz von rund 36 Mio. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) belief sich auf 2,43 Mio. Euro.
Die Umstrukturierungen im Unternehmen dürften die Gemeinde und die Umgebung hart treffen. Die neue Fertigungshalle war mit beträchtlicher finanzieller Hilfe der Gemeinde errichtet worden, eine Verringerung oder der komplette Wegfall der Steuern ist auch für größere Kommunen nicht ohne weiteres zu verdauen. Das Unternehmen Iveco Magirus firmierte früher als Familienbetrieb unter Lohr-Magirus, war 1997 insolvent und von Iveco-Magirus übernommen worden. Am Firmensitz Kainbach werden Fahrzeuge unterschiedlichster Art und Konfiguration für den österreichischen Markt, Südtirol sowie für die angrenzenden osteuropäischen Staaten gefertigt.














