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    Zuletzt aktualisiert: 28.06.2012 um 20:40 UhrKommentare

    Rückendeckung für die Reformpartner

    IV-Präsident appelliert: Voves und Schützenhöfer sollen auch bei nächster Wahl antreten.

    Jochen Pildner-Steinburg (Mitte), Hermann Schützenhöfer, Franz Voves

    Foto © Marija KanizajJochen Pildner-Steinburg (Mitte), Hermann Schützenhöfer, Franz Voves

    Noch vor zwei Jahren gab's einen kräftigen Rüffel, im Vorjahr Applaus und heuer sogar einen "Bitte-bleibt's-Appell". Der am Donnerstag einstimmig wiedergewählte steirische Industrie-Präsident Jochen Pildner-Steinburg hat mit seiner Rede beim traditionellen IV-Sommerempfang für Aufsehen gesorgt. "Ich halte die Initiative unserer Landeshauptleute Franz Voves und Hermann Schützenhöfer in Österreich immer noch für herausragend." Daher sein Appell: "Bitte bezieht auch die Wahl 2015 noch in eure Reformpartnerschaft mit ein und bleibt darüber hinaus noch eine gewisse Zeit, das seid ihr eurem Reformvorhaben schuldig." Die Reformpartnerschaft sei untrennbar mit "eurer Person und mit eurer persönlichen Autorität verbunden". In früheren Tagen galt die Polit-Spitze des Landes als bevorzugtes Ziel teils harscher präsidialer Kritik.

    Augenzwinkernd fügte Steinburg jedoch an, dass der "wahre Grund" für seine Verlängerung als Präsident, das Herzensanliegen sei, "euch freundschaftlich weiter zu kritisieren". Schützenhöfer bezeichnete den Reformweg als unverrückbar, gestand jedoch ein: "Mir schlottern oft die Knie." Es gebe viel Zuspruch aus der Bevölkerung, aber teils massiven Widerstand aus dem vertrauten Kreis der eigenen Funktionäre.

    Voves nutzte seinen Auftritt für einen Aufruf an die vielen anwesenden Unternehmer: "Die Politik braucht Leute aus der Wirtschaft, kommen Sie in die Politik." Er frage sich nämlich oft: "War ich der letzte Trottel, der diesen Weg gewählt hat?"

    Im Zusammenhang mit der Euro-Schuldenkrise meinte Steinburg: "Es scheint so, dass die Länder statt an einem Strang ziehen zu wollen eher bereit sind, sich an demselben aufzuhängen." Dabei "brauchen wir Europa mehr denn je". Applaus gab's u.a. vom neu gewählten IV-Vizepräsidenten Georg Knill (39), der Werner Tessmar-Pfohl abgelöst hat. Als zweiter Vizepräsident wurde Legero-Gründer Stefan Stolitzka bestätigt. Unter den Zuhörern waren auch Andritz-Vorstandschef Wolfgang Leitner, Franz Mayr-Melnhof, Estag-Chef Christian Purrer, Knapp-Boss Eduard Wünscher, Johann Christof, Styria-Vorstand Klaus Schweighofer, Andrea Müller (Cytec), Barbara Muhr (Holding Graz), die Rektoren Harald Kainz (TU), Josef Smolle (MedUni) und Wilfried Eichlseder (Montan), Gewerkschafter Horst Schachner sowie WK-Präsident Josef Herk. Stark vertreten war mit Raiffeisen-General Markus Mair, Sparkassen-Vorstand Georg Bucher, Bernd Meister (Bank Austria), Martin Gölles und Bernhard Türk (Hypo), Christian Jauk (Capital Bank) sowie Nikolaus Juhasz (BKS) auch die Finanzwirtschaft.


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