Das endgültige Aus für Schlecker Deutschland
Am Mittwoch um 15.00 Uhr werden die letzten 2800 noch verbliebenen Märkte geschlossen. 13.200 Beschäftigte verlieren damit ihren Job.

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Es ist der Termin, zu dem für Schlecker in Deutschland endgültig der Vorhang fällt: Am Mittwoch um 15.00 Uhr werden die letzten 2800 noch verbliebenen Märkte geschlossen. 13.200 Beschäftigte verlieren damit ihren Job. Anfang Juni war der Entschluss gefallen, den Betrieb des einstigen Drogeriekönigs einzustellen. Die letzten Waren sollen mit Rabatten von 90 Prozent auch noch weggehen. Allerdings gab es in vielen Läden schon in den vergangenen Tagen nicht mehr viel Ware.
Bei Schlecker Österreich hat man die Hoffnung auf die Rettung indes noch nicht aufgegeben. Ob der Industrielle und ehemalige ÖVP-Parteiobmann Josef Taus mit seiner Investorengruppe Management Trust Holding (MTH) der ersehnte Schlecker-Retter sein wird, ist jedoch fraglich. Er war zuletzt immer wieder als Interessent genannt worden.
Sowohl für Schlecker Österreich als auch für die insolvente Schlecker-Tochter IhrPlatz (rund 4000 Beschäftigte) in Deutschland bestätigte er zwar Gespräche, die aber noch "ganz am Anfang" stünden. Woher sein Interesse nach IhrPlatz komme? "Eine Bank, die wir gut kennen, ist an uns herangetreten und hat uns gefragt", so Taus. "Wir schauen uns generell ziemlich viele Firmen an."
Mehr als anschauen ist es bis jetzt offenbar auch noch nicht gewesen. Bisher sei noch nicht einmal eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet worden. Was er mit IhrPlatz oder Schlecker Österreich vorhat, verriet Taus nicht. Ein paar Wochen gebe er sich aber schon noch Zeit. Fraglich ist allerdings, wie lange Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz noch wartet. Der möchte die Käufersuche in Österreich so schnell wie möglich abschließen.














