Weitere Insolvenz im Zusammenhang mit der Humanitas-Pleite
Nachdem der Sanierungsplan der Humanitas GmbH gescheitert ist, wurde seitens der Finanzprokuratur ein Insolvenzantrag gegen ein weiteres Unternehmen von Kurt Bäckenberger, die BÄKU GmbH, eingebracht.

Foto © Weichselbraun | Sujet
Die BÄKU GmbH hat am Freitag einen Eigenantrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung beim LG für ZRS Graz gestellt. BÄKU hat in der Vergangenheit insbesondere Management- und Serviceleistungen für die Humanitas-Gruppe erbracht, wobei infolge der Insolvenz der Humanitas Verwaltungs und Beteiligungs GmbH zuletzt diverse Zahlungen ausgeblieben seien bzw. sich der Leistungsumfang erheblich reduziert hätte, wodurch es zu einem Anwachsen der Abgabenverbindlichkeiten gekommen sei. Zudem wird das Gewerbe der Autovermietung im touristischen Bereich betrieben, wobei ein Ferrari 599 im Tourismusgebiet Velden am Wörthersee vermietet wird.
Die Verbindlichkeiten werden mit rund EUR 586.000,00 in Ansatz gebracht, welchen Aktiva in der Höhe von rund EUR 394.000,00 gegenübergestellt werden. Hierin enthalten sind insbesondere Beteiligungen an 2 weiteren Gesellschaften.
Der Gläubigerschaft wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 44 Prozent angeboten, wobei die Auszahlung in drei Tranchen erfolgen soll. Die Finanzierung soll offenbar aus der Veräußerung der vorhandenen Vermögenswerte erfolgen.














