Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. November 2014 15:09 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
     
    Mehr als 1,2 Millionen Menschen armutsgefährdet Sanierungsplan für Prügger Bau angenommen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaft Nächster Artikel Mehr als 1,2 Millionen Menschen armutsgefährdet Sanierungsplan für Prügger Bau angenommen
    Zuletzt aktualisiert: 04.06.2012 um 16:28 UhrKommentare

    "Aderlass" für die AUA verkraftbar?

    120 AUA-Piloten und 221 Flugbegleiter verlassen das Unternehmen. Die AUA verspricht, keinen Passagier am Boden zu lassen. Die Gewerkschaft bezweifelt, dass die geplanten Not-Maßnahmen ausreichen. Zu hoch gepokert will man nicht haben.

    Foto © APA

    Die für das Bordpersonal zuständige Gewerkschaft vida sieht im Abgang von 341 Mitarbeitern an Bord von AUA-Flugzeugen (120 Piloten, 221 FlugbegleiterInnen) einen Aderlass, der für die AUA nicht einfach sein werde. vida-Chef Rudolf Kaska verteidigte am Montag den Klagsweg, der jetzt gegen die Austrian Airlines beschritten wird. Im ORF-Mittagjournal bestritt Kaske, im Streit um die Piloten-Kollektivverträge zu hoch gepokert zu haben.

    Kehren Piloten zurück?

    Dass die AUA den Abgang von hunderten hochqualifizierten Mitarbeitern ohne Probleme kompensieren könne, ist für Kaske nur die offizielle Meinung des Managements. Auch er höre, dass das Management an jene Mitarbeiter herantrete, die gekündigt hätten und sie bitte, im Sommer doch zu fliegen - etwa als Freelancer, also freiberuflich.

    So reibungslos wie von der AUA dargestellt werde es nicht gehen, ist auch Kaske überzeugt. Die Gewerkschaft nehme den Zwangsumstieg des AUA-Flugbetriebs auf Tyrolean so nicht hin, bekräftigte er. Man werde die Rechte der Beschäftigten sichern, habe Klagen eingebracht. Sollten Betriebsversammlungen nötig werden, würden sie durchgeführt.

    Dass der mit dem Übergang von AUA auf Tyrolean verbundene Kulturschock zu zwischenmenschlichen Problemen in den Cockpits führt, glaubt Kaske hingegen nicht. Er gehe davon aus, dass die Mitarbeiter wie bisher hochprofessionell arbeiten und ein gemeinsames Ziel verfolgen.

    Vorwürfe, die Gewerkschaft vida hätte - vor allem mit ihrer Aufkündigung des Bord-Kollektivvertrags bei Tyrolean im März - zu hoch gepokert, weist Kaske zurück. "Wir pokern überhaupt nicht. Es war das AUA-Management, das den AUA-KV gekündigt hat. Uns ging es darum, weiterhin auf Augenhöhe zu verhandeln". Jetzt, so Kaske, gebe es die Möglichkeit, einen neuen modernen Konzernkollektivvertrag zu entwickeln.


    Grafik

    Grafik © APA

    Grafik vergrößernAUA und Tyrolean - Piloten-KV im VergleichGrafik © APA

    Mehr Wirtschaft

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Analyse: Hypo Alpe Adria ist als Bank Geschichte

      Die 2009 notverstaatlichte Problembank Hypo Alpe Adria (gegründet 1896 a...Noch nicht bewertet

       


      Kleine Zeitung Akademie

      Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

       

      Wirtschaft-Fotoserien

      Innovationstalk bei Philips in Klagenfurt 

      Innovationstalk bei Philips in Klagenfurt

       

      Lebe deinen Plan!



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!