4-Monats-Tiefs bei Gold und Kupfer
Nur Bares ist derzeit bei Anlegern Wahres: Dollar ist die Währung der Stunde und verweist damit Gold und Kupfer als Anlageform auf die hinteren Plätze. Analysten sehen sogar noch einen weiteren Rückgang - zumindest beim Kupferpreis.

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Die Verunsicherung über die weitere Entwicklung der europäischen Schuldenkrise hat den Edel- und Industriemetallen am Mittwoch zugesetzt. Der Gold-Preis fiel um 0,8 Prozent auf 1.532,09 Dollar (1.192,94 Euro) je Feinunze. Kupfer verbilligte sich um ein Prozent auf 7.684 Dollar je Tonne. Damit waren beide jeweils so billig wie zuletzt im Jänner.
Analysten rechnen weiterem Rückgang
"Alle drängen in den US-Dollar, und ein starker Dollar ist schlecht für Gold", sagte Rohstoff-Experte Ronald Leung von Cheong Gold Dealers. Der Dollar-Index markierte am Mittwoch mit 81,46 Punkten ein Vier-Monats-Hoch. Bei Kupfer drückte zudem die Furcht vor einer rückläufigen Nachfrage aus China auf die Stimmung, sagte Analystin Judy Zhu von Standard Chartered. Daher müsse bis zur Veröffentlichung weiterer Konjunkturdaten und einer möglichen Lockerung der chinesischen Geldpolitik mit weiteren Kursrückschlägen gerechnet werden.














