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    Zuletzt aktualisiert: 08.05.2012 um 20:24 UhrKommentare

    Interview: "GDK in dieser Form tot"

    Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber will bis Ende Mai Klarheit über Alternativen für Gasdampfkraftwerk. Bürgerinitiativen wollen mitreden.

    Foto © Kanizaj

    Nach längerer Schrecksekunde auf die ablehnende Entscheidung des Umweltsenates zum Gasdampfkraftwerk Klagenfurt hat nun auch der Verbund das Projekt abgeschrieben. Das GDK sei "in dieser Form tot", sagte Verbund-Vorstand Wolfgang Anzengruber am Wochenende bei einem Pressegespräch in Wien. Für die Alternative, die die Energie Klagenfurt suchen müsse, bekräftigte Anzengruber, was er bereits im Herbst im Interview mit der Kleinen Zeitung sagte: "Es muss eine wirtschaftliche Lösung sein." Über die Fülle von Varianten soll es bis Ende Mai Klarheit geben. Für Anzengruber ist klar: "Es muss leistbare Fernwärme geben."

    Europaweit sind Gaskraftwerke wegen "Take-or-Pay"-Lieferverträgen kaum profitabel. Auch der Verbund verhandelt um Neuverträge. In Frankreich ist Anzengruber zuversichtlich, die zwei Verbund-Gaskraftwerke bis 2013 mit Gewinn zu veräußern. Mellach schließt den Probebetrieb im Mai ab und steht im Sommer programmgemäß still.

    Energiewende

    Die Energiewende in Europa werde 40 bis 50 Jahre benötigen, dabei gibt Anzengruber auch Gas einmal wieder eine Chance. Wegen des deutschen Atomausstieges werde die "Saison der Gaskraftwerke" mit Sicherheit wieder kommen. Für den Verbund heiße die Zukunft aber Ausbau der erneuerbaren Energien Wasser- und Windkraft.

    Mitarbeit bei Lösung

    Bei der alternativen Fernwärmelösung, die bis 2015 das alte Stadtwerke-Heizkraftwerk ablösen muss, wollen die Bürgerinitiativen aktiv mitwirken. Zwei Gesprächsrunden mit der Politik gab es schon. Eindringlich warnen die Bürgergruppen die Stadtwerke vor einem Einspruch gegen den Umweltsenat-Entscheid: "Tote soll man begraben."

    Bei der Alternativlösung mit kleinem Gaswerk oder Biomasse wird neben Wirtschaftlichkeit die Umwelt die größte Rolle spielen. Ebenthal hat schlechtere Luftwerte als Arnoldstein. Heikles Thema ist Feinstaub. Zuständig ist dafür beim Land dann nicht Albert Kreiner, sondern Harald Tschabuschnig, der Mann von SPÖ-Vizebürgermeistern Maria-Luise Mathiaschitz.

    ADOLF WINKLER

    Top-Verträge

    Take-or-Pay-Verträge sind Verträge in der Gaswirtschaft mit Laufzeiten bis zu 25 Jahren. Der Lieferant garantiert eine bestimmte jährliche Menge, der Abnehmer muss die Menge zahlen, unabhängig davon ob er sie nachfragt. Weil ölpreisinduziert, verteuern sie derzeit Gas.

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