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    Zuletzt aktualisiert: 08.05.2012 um 21:32 UhrKommentare

    Merkur Versicherung sucht Mitarbeiter

    Die Merkur Versicherung AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 fast alle Kennzahlen weiter verbessert: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) steigerte sich leicht von 6,8 auf 6,9 Mio. Euro, wie Generaldirektor Alois Sundl am Dienstag bei der Bilanzpräsentation in Graz bekanntgab.

    Foto © APA

    Wir könnten in der Steiermark und im Südburgenland sofort 45 neue Mitarbeiter im Außendienst einstellen", betont Merkur-Generaldirektor Alois Sundl bei der diesjährigen Bilanzpräsentation. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Mitarbeiterzahl in Österreich von 728 auf 743 gesteigert. Und es gibt weiteren Bedarf, es sei jedoch nicht immer einfach, qualifiziertes Personal zu finden.

    Das Wachstum der Mitarbeiterzahl basiert auf einer guten wirtschaftlichen Entwicklung des Grazer Versicherungskonzerns. Die Prämien konnten gegenüber 2010 um 4,2 Prozent auf 353,7 Millionen Euro gesteigert werden. Die Bilanzsumme stieg um 5,6 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) kletterte von 6,8 auf 6,9 Millionen Euro. Das Finanzergebnis sank indes von 37,1 auf 34,7 Millionen Euro, was u. a. auf Wertberichtigungen und Abwertungen bei Kapitalanlagen zurückzuführen sei. Insgesamt, so Vorstandsdirektor Gerald Kogler, verfolge die Merkur eine "konservative Veranlagungspolitik", mit der man auch für weitere Verwerfungen auf den Finanzmärkten gerüstet sei.

    Zum Ergebnis im Konzern hätten die Merkur-Tochtergesellschaften in Südosteuropa gut beigetragen - der Anteil liege mittlerweile bei 33 Prozent, so Sundl.

    "In unserer Kernkompetenz Gesundheitsvorsorge haben wir mit sechs Prozent zum sechsten Mal in Folge ein Wachstum deutlich über dem Branchenschnitt erzielt", so Sundl. Dem Vorsorge-Produktbereich werde immer mehr Bedeutung zukommen: Derzeit seien rund 450.000 Personen in Österreich pflegebedürftig, so Sundl, der betont, die Politik bei ihren Bemühungen um eine Spitalsreform zu unterstützen. So spreche er sich für eine Reduktion der Akutbetten aus. Die Versorgungssicherheit müsse jedoch gewährleistet sein.

    Quelle: APA

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