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    Zuletzt aktualisiert: 30.04.2012 um 19:26 UhrKommentare

    ATB Austria Antriebstechnik kehrte 2011 in die Gewinnzone zurück

    Die im Besitz der chinesischen Wolong-Gruppe stehende ehemalige A-Tec-Tochter ATB Austria Antriebstechnik AG ist im Vorjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt.

    Foto © Fröhlich

    Nach einem Betriebsverlust im Jahr 2010 weist das Unternehmen 2011 einen Betriebsgewinn (EBIT) in Höhe von 45,2 Mio. Euro (2010: -88,2 Mio. Euro) aus, wurde Montagabend ad hoc mitgeteilt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 84,9 Prozent auf 24,6 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse kletterten den Angaben zufolge um 9,7 Prozent auf 337,4 Mio. Euro. Aufgrund des Verkaufs der ATB Technologies GmbH Lustenau wurden die Vorjahreszahlen angepasst, heißt es. Für 2012 erwartet das Management einen Anstieg der Umsatzerlöse von über 10 Prozent.

    Das Geschäftsjahr 2010 sei von außerplanmäßigen Abwertungen bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen in Höhe von 88,5 Mio. Euro belastet gewesen. Bei einer gleichzeitigen außerplanmäßigen Abwertung beim Sachanlagevermögen in Höhe von 2,5 Mio. Euro ergab sich im Geschäftsjahr 2011 aufgrund des Verkaufs der ATB Austria AG an die Wolong Gruppe eine Aufwertung in Höhe von 29,8 Mio. Euro, wird in der Pflichtmitteilung ausgeführt.

    Der Auftragseingang der ATB-Gruppe erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 352,5 Mio. Euro und lag damit etwas über dem Vergleichswert des Vorjahres (2010: 321,2 Mio. Euro). Der Auftragsstand lag mit 131,6 Mio. Euro zum Jahresultimo 2011 um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

    Aufgrund der Aufnahme eines kurzfristigen Kredits hätten sich die Cash-Bestände wie auch die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 40 Mio. Euro erhöht. Das Eigenkapital, inklusive nicht beherrschender Anteile, stieg von 42,7 Mio. auf 81,9 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 26,1 Prozent (nach 16,3 Prozent).

    Die Industrie- und Finanzgruppe Wolong übernahm die ehemalige A-Tec-Tochter im vierten Quartal 2011 und hält derzeit 98,93 Prozent der Anteile.


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