Anlegerwohnungen trotz steigender Preise gefragt
Kunden setzen weiter auf Real- und Sachwerte.

Foto © GEPA Christian Jauk, Vorstandschef der Capital Bank
GRAZ. Vor zwei Jahren hat die Grazer Capital Bank, ein Teil der Grawe-Bankengruppe, die BK Immo gegründet. Eine Gesellschaft, die auf Anlegerwohnungen spezialisiert ist. Mittlerweile wurden sieben Projekte in Graz und Wien umgesetzt und Hunderte Wohnungen vermittelt. "Die Nachfrage ist immens, der Boom hält seit mehr als zwei Jahren an", so Christian Jauk, Vorstandschef der Capital Bank. Trotz steigender Preise sind bei Anlegern Real- und Sachwerte gefragt. Darauf habe sich die Capital Bank eingestellt und biete u. a. auch Unternehmensanteile nicht börsenotierten Firmen an. Aber auch Spezialitäten wie Anteile an einem Ölfeld.
Allgemein sei der Markt für Private Banking in Österreich einem starken Markendruck ausgesetzt, so Jauk. Er erwarte eine Marktkonsolidierung.
Die Capital Bank konnte - inklusive ihrer Fondstochter Security KAG - ihr Kundendepotvolumen 2011 um 14 Prozent auf rund 9,6 Milliarden Euro steigern, das Ergebnis konnte mit rund sieben Millionen Euro im Vergleich zu 2010 in etwa gehalten werden.
Bezahlt gemacht habe sich das neue Provisionsmodell "Fair und Ehrlich", bei dem den Kunden sämtliche Produktprovisionen gutgeschrieben werden, so Jauk. Zudem unterstütze man mit der sogenannten "Weißgeldstrategie" die Rückführung großer Vermögen österreichischer Kunden von Steueroasen nach Österreich.














