Mondi investiert 60 Millionen Euro
Heute ist Spatenstich für einen Laugenverbrennungskessel in der Papierfabrik in Frantschach. Dieser erhöht Kapazität und reduziert Emissionen.

Foto © FriedlDurch den neuen Kessel werden einerseits die Kapazitäten im Gegensatz zu den beiden alten Kesseln erhöht und andererseits die Emissionen (und somit auch die Feinstaubbildung) reduziert
Mit der heutigen Spatenstichfeier um 12.30 Uhr, zu der die Bevölkerung eingeladen ist, fällt in der Papierfabrik "Mondi Frantschach" der Startschuss für den Bau eines Laugenverbrennungskessels. Durch die rund 60 Millionen Euro teure Investition können einerseits die Kapazitäten im Gegensatz zu den beiden alten Kesseln erhöht und andererseits die Emissionen, und somit auch die Feinstaubbildung, reduziert werden. Durch leistungsfähigere Stromaggregate kann außerdem die Energie-Effizienz im Werk deutlich gesteigert werden.
Nachdem die Papierfabrik in Frantschach-St. Gertraud, die 470 Mitarbeiter beschäftigt, durch die Investition auch einen Beitrag zum Umweltschutz leistet, unterstützt das Land Kärnten den neuen Kessel mit 800.000 Euro. Und der Bund steuert eine Förderung in der Höhe von 4,2 Millionen Euro bei.
Zur Stromgewinnung nutzen
Im neuen Kessel wird jene Lösung verbrannt, die beim Kochen der Hackschnitzel in der Papierfabrik anfällt. Diese Kochlauge ist zwar in Hinblick auf die Zellstoff- und Papiererzeugung ein Abfallprodukt, aber als flüssige Biomasse ein wertvoller Rohstoff. Denn bei der Laugenverbrennung wird Hochdruckdampf erzeugt, der auch zur Stromgewinnung und für die Wolfsberger Fernwärme genutzt wird. Der neue Kessel wird dann zwei alte Anlagen aus den 1950er- beziehungsweise aus den 1970er-Jahren ersetzen.














