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    Zuletzt aktualisiert: 02.04.2012 um 16:21 UhrKommentare

    Stift Admont plant mit Partnern Windpark im Bezirk Liezen

    Seitens der Bürgermeister der betroffenen Gemeinden Ardning und Liezen wird das Projekt begrüßt. Derzeit wird auf dem geplanten Areal Angererhöhe in 1.500 m Seehöhe das Windpotenzial gemessen.

    Foto © APA

    Das Stift Admont plant gemeinsam mit dem Verbund und dem oberösterreichischem Bauunternehmen Gebrüder Haider (Großraming) die Errichtung eines Windparks im Bezirk Liezen. Derzeit wird auf dem geplanten Areal Angererhöhe in 1.500 m Seehöhe das Windpotenzial gemessen, mit den naturrechtlichen Erhebungen für die Behördenverfahren wurde begonnen, hieß es am Montag bei der Projektpräsentation.

    Seitens der Bürgermeister der betroffenen Gemeinden Ardning und Liezen wird das Projekt begrüßt. Die Pläne sehen fünf Multimegawatt-Windrädern vor, die in Summe eine Leistung von 10 bis 15 MW bringen und Strom für etwa 10.000 Haushalte liefern sollen. Mit dieser Dimensionierung würde die Anlage unter der UVP-Schwelle von 20 MW liegen. Dies ist insofern relevant, zumal sich in der Oststeiermark der bestehende Windpark Steinriegel bei Ratten (Bezirk Weiz) erweitert werden soll und dort erstmals in der Steiermark eine UVP erforderlich wird. Hier gibt es nicht nur vom Naturschutz, sondern auch vom Landschaftschutz her genaue Prüfungen - ein abschließendes Urteil, das im Sommer vorliegen soll, könnte richtungsweisenden Charakter haben.

    Wichtiger Arbeitgeber

    Das Stift Admont, das über ihr Energieunternehmen "Envesta" bereits mehrere Wasserkraftwerke und zwei Biomasse-Heizkraftwerke betreibt, ist auch bei einem umstrittenen Kraftwerksprojekt in St. Michael ob Leoben engagiert. Dort will man über die Enwa GmbH gemeinsam mit den Stadtwerken Judenburg, der Energie Steiermark und der Beteiligungskörperschaft Communia Diözese Graz-Seckau in einem Natura-2000-Schutzgebiet ein 9,3 MW Laufkraftwerk an der Mur errichten. Auf der Kaiserau ist außerdem eine 4,2 MW-Photovoltaik-Anlage in Planung, die im Herbst dieses Jahres und rund 8 Mio. Euro gebaut werden soll.

    Das Stift Admont, das in seinen Betrieben mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt und zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region zählt, hat seine wirtschaftliche Tätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten sukzessive diversifiziert. Heute reicht das Angebot von der Land- und Forstwirtschaft über die holzverarbeitende Industrie und der Energiewirtschaft bis hin zu Tourismus und Immobilien.


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