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    Zuletzt aktualisiert: 27.03.2012 um 14:47 UhrKommentare

    Es bleibt bei Halbierung der Bauspar-Förderung

    Es bleibt dabei: Die Bauspar-Förderung wird mit dem Sparpaket halbiert. Ab April müssen sich die 5,2 Millionen Bausparer in Österreich mit einer geringeren staatlichen Förderung begnügen.

    Foto © Fotolia

    Bemühungen von ÖVP-Finanzsprecher Günther Stummvoll, hier in letzter Minute eine abgemilderte Form der Kürzung zu erreichen, sind gescheitert. "Offenbar war es politisch gewollt, dass sich hier nichts mehr ändert", verwies Stummvoll am Dienstag im APA-Gespräch auch auf Widerstände von Finanzministerin Maria Fekter (V), die Vorschläge der Bausparkassen als nicht aufkommensneutral angesehen habe. SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer ist verwundert, dass Stummvoll zu dem Thema nie auf ihn zugegangen sei: "Er hat nie bei uns angerufen und das auch nie angesprochen", so Krainer. Gewünscht hätte sich der SP-Mandatar ein "Aus" der Zukunftsvorsorge-Förderung.

    Stummvoll bedauert, dass er mit seinem Änderungswunsch allein auf weiter Flur geblieben ist: "Das ist der einzige Punkt, wo mich wildfremde Leute auf der Straße ansprechen." Unter "Milliarden" könne sich offenbar niemand etwas vorstellen, aber 18 Euro weniger Förderung im Jahr bewege die Menschen.

    Krainer erinnert, dass es sein Anliegen gewesen sei, die - indirekt mit der Bauspar-Prämie gekoppelte - Förderung der Zukunftsvorsorge zu streichen: "Null wäre da auch ausreichend, das Produkt als Ganzes ist eine Fehlgeburt." Deshalb habe die SPÖ eine Loslösung vom Bausparen gewollt, da sei aber die ÖVP dagegen gewesen.

    Bei der Zukunftsvorsorge seien "40 Prozent der Verträge ausgestoppt", hier würden die Menschen nur mehr das Kapital und die Prämie bekommen, so der SP-Finanzsprecher: "Das ist Geldverbrennen. Da ist jedes Eckzinssparbuch besser." Bausparen dagegen mache schon Sinn für den Anleger, "das ist ein nicht ganz sinnloses Produkt".

    Ab 1. April müssen sich somit die 5,2 Mio. Bausparer mit einer von 3 auf 1,5 Prozent halbierten staatlichen Förderung begnügen. Damit gibt es künftig zur maximalen jährlichen Einzahlungssumme von 1.200 Euro nur noch 18 statt 36 Euro dazu. Die Bandbreite für die Prämie sinkt von 3 bis 8 Prozent auf 1,5 bis 4 Prozent - wegen des generell niedrigen Zinsniveaus ist die Prämie derzeit an der Untergrenze.

    Halbiert wird, ebenfalls schon für 2012, auch die Förderung der Zukunftsvorsorge: Für heuer geleistete Eigenbeiträge sinkt der Zuschuss von 8,5 auf 4,25 Prozent: Die Basisförderung beträgt nur noch 2,75 (5,5) Prozent, hinzu kommt der Bausparprämien-Satz. Bei der Zukunftsvorsorge laufen rund 1,5 Mio. Verträge, über 90 Prozent bei einer Versicherung, der Rest bei Fondsgesellschaften. Momentan werden bis zu 2.329,88 Euro Einzahlung im Jahr gefördert. Bisher waren hier also maximal 198,04 Euro Prämie im Jahr möglich.


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