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    Zuletzt aktualisiert: 14.03.2012 um 10:53 UhrKommentare

    Inflation sinkt auf 2,6 Prozent

    Die Teuerungsrate im Februar sinkt auf ein Ein-Jahres-Tief. Ohne Mineralölprodukte wären es gar nur 2,1 Prozent gewesen.

    Foto © Fotolia - Peppi

    Endlich Entspannung an der Inflationsfront: Die Teuerungsrate ist in Österreich im Februar im Jahresabstand auf 2,6 Prozent gesunken, nach (revidiert) 2,8 Prozent im Jänner. Es ist dies der tiefste Stand seit Jänner 2011, wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte. Hauptgrund für den Rückgang ist in erster Linie der sogenannte "statistische Basiseffekt" bei Erdölprodukten und Nahrungsmitteln: Dabei wird die Jahres-Inflationsrate entlastet, wenn ein starker Preisanstieg zumindest zwölf Monate lang angehalten hat.

    Dennoch blieben Mineralölprodukte mit elf Prozent Anstieg im Jahresabstand weiterhin die Hauptpreistreiber - ohne sie hätte die Inflation laut Statistik Austria im Februar lediglich 2,1 Prozent betragen. Auch Ausgaben für Wohnen erwiesen sich als Preistreiber.

    Der für die Eurozone errechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Österreich lag im Februar bei 2,6 Prozent, nach 2,9 Prozent im Jänner. Die Teuerungsrate des Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) betrug 2,6 Prozent - und sank so auf die Höhe des allgemeinen VPI - nach (korrigiert) 3,0 Prozent davor.

    Wochen-Einkauf 4,9 Prozent teurer

    Der typische wöchentliche Einkauf - der "Miniwarenkorb", der auch Treibstoffe enthält - kostete in Österreich im Februar um 4,9 Prozent mehr als ein Jahr davor. Ebenso stark war der Anstieg revidiert auch im Jänner gewesen. Der tägliche Einkauf, der vor allem Nahrungsmittel enthält, verteuerte sich im 12-Monats-Vergleich um 3,3 Prozent, deutlich schwächer als noch im Jänner (+4,1 Prozent; korrigiert).

    Die Jänner-Werte des allgemeinen VPI und des Pensionisten-Preisindex PIPH wurden gegenüber den Ende Februar veröffentlichten vorläufigen Werten um jeweils 0,2 Prozentpunkte nach unten angepasst - so war der Jänner-VPI ursprünglich mit 3,0 statt 2,8 Prozent bekanntgegeben worden. Diese Anpassung ist laut Statistik Austria auf technische Verschiebungen zwischen vorläufiger und endgültiger Gewichtung des Warenkorbs 2012 zurückzuführen.

    Im Februar war im Jahresabstand die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser und Energie" mit 3,4 Prozent Teuerung der Hauptpreistreiber. Grund dafür waren markante Preisanstiege bei Haushaltsenergie (+5,2 Prozent, etwa Heizöl +15 Prozent, Gas +11 Prozent, aber Strom +/- Null), wurde am Mittwoch mitgeteilt. Wohnungsmieten stiegen um 4,3 Prozent, die Instandhaltung von Wohnungen kam 2,9 Prozent teurer.

    Bei "Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken" (+3,4 Prozent) stiegen die Preise für Nahrungsmittel im Schnitt um 2,5 Prozent (darunter Fleisch und Fleischwaren +6 Prozent, Molkereiprodukte und Eier +5 Prozent, Brot und Getreideerzeugnisse +4 Prozent, aber Obst -14 Prozent, Gemüse -1 Prozent). Alkoholfreie Getränke kosteten - wegen einer 19-prozentigen Verteuerung von Kaffee - im Schnitt 9,3 Prozent mehr.

    Hauptpreisdämpfer im Jahresabstand waren "Bekleidung und Schuhe" mit 1,3 Prozent Preisrückgang; Bekleidung wurde insgesamt um 3 Prozent billiger, Schuhe kamen aber um 2 Prozent teurer.

    Im Monatsabstand erhöhte sich das heimische Preisniveau im Februar um 0,5 Prozent - stark angetrieben durch die um 1,1 Prozent teurere Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur"; Grund waren die um 5,3 Prozent teureren Pauschalreisen. Bekleidung und Schuhe kosteten um 1,3 Prozent mehr als im Jänner, da nach dem Winterschlussverkauf auf Frühjahrs- und Sommerkollektionen umgestellt wurde.


    Inflation im Februar

    Grafik © APA/Infografik

    Grafik vergrößernInflation im Februar Grafik © APA/Infografik

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