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    Zuletzt aktualisiert: 09.03.2012 um 16:22 UhrKommentare

    Zwei Drittel arbeiten zu ihren Wunschzeiten

    Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) betonte heute in einer Reaktion auf eine Überstunden-Studie der Arbeiterkammer Oberösterreich (AKOÖ), dass laut der Studie "Working Condition Survey" 62,9 Prozent der Arbeitnehmer nach ihren Wunscharbeitszeiten werken. Damit liege Österreich um 13,9 Prozent über dem Schnitt der EU27.

    Foto © Reuters

    "In Österreich wird zudem weniger an Wochenenden als in den anderen EU-Ländern gearbeitet bzw. gibt es weniger Arbeitstage, an denen mehr als zehn Stunden gearbeitet werden muss", so der Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der WKÖ, Martin Gleitsmann. Die von der OÖAK ausgewiesene Summe an nicht bezahlten Überstunden sei "äußerst fraglich", denn vielfach würden Überstunden pauschal abgegolten

    Überstunden seien meist von den Arbeitnehmern gewünscht und weniger eine unbedingte betriebliche Notwendigkeit des Arbeitgebers. "Denn für den Arbeitgeber sind Überstunden teuer: Der in Österreich vorgesehene Überstundenzuschlag von 50 Prozent, vielfach sogar 100 Prozent, ist im internationalen Vergleich sehr hoch", gab Gleitsmann in einer Aussendung zu bedenken. Kritik an Überstundenpauschalen und All-In-Verträgen wies Gleitsmann zurück. Diese seien auch im Interesse der Arbeitnehmer.

    Einen anderen Zugang hat dazu Birgit Schatz, Arbeitnehmersprecherin der Grünen. "Es wurde wieder einmal bestätigt, dass wir dringenden Handlungsbedarf bei der Reduktion von Überstunden haben. Mehr als die Hälfte jener Beschäftigten, die regelmäßig Über- und Mehrstunden leisten müssen, ist mit dieser Situation unzufrieden. (...) Überstunden müssen für die Arbeitgeber teurer werden. Anders ist dieser Flut an Arbeitszeit offenbar nicht Herr zu werden", meinte sie. Und auch die steuerliche Begünstigung sollte gestrichen werden. "Es ist unsinnig, belastende Arbeit steuerlich zu fördern, deren Auswirkungen uns später noch potenzierte Kosten im Gesundheits- und Pensionssystem verursachen", so die Begründung.


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