Aktienkurse mindern die Pension
Pensionskassen verloren mit Anleihenverkauf.

Foto © Gina Sanders - Fotolia Weniger Geld im Alter: Die Pensionskassen verlieren mit Aktien
WIEN. Das Ergebnis ist quasi amtlich bestätigt, die österreichischen Pensionskassen schlossen das Jahr 2011 mit einem Wertverlust von drei Prozent ab. Das hat die Finanzmarktaufsicht nun festgestellt. Ein Auslöser dafür waren die ab dem Herbst gefallenen Aktienkurse. Aktien sind in vielen Anleihen beigemischt, beim Verkauf von Anleihen wurden solcherart Verluste erzielt. In einem sinkenden Anleihenmarkt wurden im vierten Quartal auch Staatsanleihen seitens der Pensionskassen veräußert.
Insgesamt verwalten die Pensionskassen ein Vermögen von 14,8 Milliarden Euro, das sich aus Einzahlungen der Betriebe und aus freiwilligen Beiträgen der Beschäftigten zusammensetzt. Aktuell beziehen mehr als 71.000 Personen eine Zuzahlung aus einer Betriebspension, fast 800.000 haben eine Anwartschaft. Die durchschnittliche monatlich ausgezahlte Pension liegt bei rund 500 Euro.
Einen Streit gibt es auch bei der Pauschalsteuer zur Firmenpension, die dem Staat je nach Rechnungsmodell 400 bis 600 Millionen Euro einspielen soll. Diese Steuer ist ein weiteres Mittel, jene Milliarde Euro, die der Staat zur Rettung der ÖVAG aufbringen muss, auf anderen Wegen wieder ins Budget zu bringen.














