Schnelle Luxusautos sind die Krisengewinner
Nach Rolls-Royce feiert jetzt Ferrari Rekorde. 2011 wird als bisher wirtschaftlich bestes Jahr in die Ferrari-Geschichte eingehen. Und das, während der italienische Staat in eine veritable Schuldenkrise schlitterte.

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Auf einer Schneefahrbahn präsentierte Ferrari im letzten Jahr stolz sein aktuellstes Modell "FF". Zwei Buchstaben, die für "four-wheel-drive" und "four seats" stehen und einen Stilbruch markieren. Allradantrieb und Platz für vier Personen - in Verbindung mit dem Konzern aus Maranello, der mittlerweile mit 90 Prozent zu Fiat gehört, eigentlich undenkbar. Dass Ferrari aber auf dem richtigen Weg ist, zeigen die aktuellen Bilanzzahlen. So wird 2011 als bisher wirtschaftlich bestes Jahr in die Ferrari-Geschichte eingehen. Eine Rekordanzahl von knapp 7200 Boliden wurde verkauft, der Unternehmensumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 17,3 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro. Und das alles, während der italienische Staat in eine veritable Schuldenkrise schlitterte.
Von einer Krise spürten die Hersteller von Luxusautos im letzten Jahr kaum etwas. Neben dem Top-Ergebnis von Ferrari legte auch der Limousinenhersteller Rolls-Royce das beste Ergebnis seiner Geschichte vor - die Briten verkauften im letzten Jahr 3500 Wagen, um 30 Prozent mehr als noch 2010. Und die VW-Edelmarke Bentley fand 2011 nach zuletzt starken Verlusten immerhin wieder in die Gewinnzone.















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