Das AMS muss 2012 mit dem Geld haushalten
Bei Schulungen muss gespart werden.

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WIEN. Die Arbeitsmarktdaten für das dritte Quartal klingen an sich gut. Rund 4,2 Millionen Frauen und Männer standen in Beschäftigungsverhältnissen. Die Quote der Erwerbstätigen, der Anteil der unselbstständig Erwerbstätigen an der Wohnbevölkerung, lag mit 73 Prozent etwas über den Vergleichszahlen der Vorjahre. Zum Teil geht diese Entwicklung auf die Erhöhung bei den Teilzeitjobs zurück.
Weniger erfreulich sind die Meldungen aus dem Arbeitsmarktservice (AMS). Dort stehen im kommenden Jahr 980 Millionen Euro für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik (Schulungen, Qualifizierungen) zur Verfügung. Die Summe ist gleich hoch wie 2011. Das hat Auswirkungen auf das Angebot des AMS. Wie es sich in den letzten Monaten gezeigt hat, nimmt die Arbeitslosigkeit wieder zu. Da warnt nun AMS-Vorstand Johannes Kopf, dass bei steigender Arbeitslosigkeit und in der Höhe gleich bleibenden Mitteln bei Schulungen gespart werden muss. AMS-Vorstand Herbert Buchinger sagt bereits, was geplant ist. Bei Schulungen gelte demnach "Qualität vor Quantität". Heuer sank die Zahl der Schulungsteilnehmer bereits um 3000. Kopf nennt zusätzliche Einsparmöglichkeiten, so zum Beispiel Kürzungen bei Lohnzuschüssen oder auch eine Verringerung des Arbeitslosengeldes.














