Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. Juli 2014 05:41 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Steirische Industrie: Abbau bei der Beschäftigung gestoppt Banker halten an ihren Boni fest Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaft Nächster Artikel Steirische Industrie: Abbau bei der Beschäftigung gestoppt Banker halten an ihren Boni fest
    Zuletzt aktualisiert: 29.10.2011 um 15:33 UhrKommentare

    Fekter: "Stehen gut da"

    Österreich stehe wirtschaftlich sehr gut da, das einzige, was kritisch gesehen werden könne, seien die hohen Staatsschulden und die Risiken der österreichischen Banken in Osteuropa, so die Finanzministerin.

    Maria Fekter

    Foto © APAMaria Fekter

    "Ich glaube, dass wir gut abgesichert sind, durch das was wir an Budget vorgelegt haben, und dadurch, dass sich die Banken bereiterklärt haben, den Rekapitalisierungsmaßnahmen zuzustimmen", sagte Fekter in der Ö1-Radio-Sendung "Im Journal zu Gast".

    Die Banken hätten sich auch bereiterklärt, sich auf "gute Beine" zu stellen, und sich genau anzusehen, was in ihren Büchern stehe, etwa was das Ostengagement betreffe. Und dies habe in den vergangenen Tage auch schon zu Maßnahmen geführt, worüber sie sehr froh sei, nahm die Finanzministerin indirekt Bezug auf die Erste Group. "Damit steht das stabil da und kann man sagen, unser Triple-A ist gesichert", so Fekter.

    Die zur Hebelung des EFSF auf 1 Billion Euro notwendigen neuen Instrumente würden derzeit im Detail von Experten und dann den Finanzministern beschlossen. Dabei werde man besonders darauf achten, dass kein zusätzliches Risiko für das Rating der Euroländer entstehe.

    Der Euro als solcher sei nicht wirklich in Gefahr gewesen, sagte Fekter zu den am Mittwoch von den Euro-Regierungschefs beschlossenen Maßnahmen, sondern die Eurozone drohte in der Schuldenkrise zu ersticken. Die Schulden seien noch nicht abgebaut. Auch Österreich müsse hier noch seine Hausaufgaben machen. Ohne klare Disziplin und ohne Koordinierung der Wirtschaftspolitik werde das nicht gehen.

    Der für Österreich auf 22 Mrd. Euro ausgeweitete Haftungsrahmen sollte für die am Mittwoch beschlossenen Maßnahmen ausreichen, sagte Fekter. Ob der Rahmen auch darüber hinaus ausreichen werde, können niemand sagen, weil man noch nicht wisse, wie sich die wirtschaftliche Entwicklung in Europa darstellen werde. Fekter geht aber davon aus, dass das reale Wirtschaftswachstum in Österreich in 2012 besser als die Prognose von 0,85 Prozent ausfallen wird. "Garantie haben wir dafür keine", schränkte die Ministerin ein.

    Österreich habe Griechenland bisher 1,3 Mrd. Euro an Krediten geliehen. Diese Hilfe unterliege keinem Schuldenschnitt. Sie werde dafür kämpfen, dass die Griechen diese Mittel den Österreichern mittel- bis langfristig zurückzahlen. Mit dem 50 Prozent-Schuldenschnitt für Griechenland habe man gleichzeitig die Stabilisierung des gesamten Bankensektors in Europa in Angriff genommen. "Die Situation war wirklich an der Kippe", so Fekter. Die Banken hätten freiwillig zugestimmt.

    Durch die Rekapitalisierungsmaßnahme der Banken dürfe es auf gar keinen Fall zu einer Kreditklemme kommen, betonte Fekter. Im Notfall werde man mit staatlichen Hilfen helfen. "Wir haben ein intensives Auge darauf", so Fekter.


    Mehr Wirtschaft

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Entwicklungsbank für Schwellenländer

      Die Gruppe der aufstrebenden Schwellenländer (BRICS) hat eine eigene Ent...Bewertet mit 5 Sternen

       


      Kleine Zeitung Akademie

      Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

       

      Wirtschaft-Fotoserien

      Dubai plant weltgrößtes Einkaufszentrum 

      Dubai plant weltgrößtes Einkaufszentrum

       

      Lebe deinen Plan!



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!