Banken ködern die Sparer und bieten merklich höhere Zinsen
Gerade rechtzeitig vor dem Weltspartag liefern sich die Banken einen beinharten Wettbewerb um das Geld der Sparer. Der Hintergrund: Die Banken brauchen zur Verbesserung ihrer Bilanzen Spargelder.

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Der Weltspartag, traditionell Ende Oktober, rückt näher. Für die Banken ist es die Zeit, in der die Kunden in die Institute stürmen, daher wird versucht, mit speziellen Angeboten die Sparer zur Einlage zu bewegen. Der Weltspartag ist heuer auch die Zeit, in der Banken einander Kunden abjagen wollen, weil sie zur Verbesserung ihrer Bilanzen Spargelder brauchen. Die Sparquote (Sparanteil am Einkommen) ist seit den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts von rund 13 auf derzeit etwa neun Prozent zurückgegangen. Die niedrigen Zinsen sind ein Grund dafür, vielfach wird das Geld in langlebige Konsumgüter gesteckt.
Die Angebote der Banken
Die Erste Bank geht mit 2,25 bzw. drei Prozent für ein Prämienprodukt ins Rennen, die Bawag mit 2,75, die Bank Austria legt 2,625 auf, die RLB Wien-Niederösterreich gibt 2,5 Prozent. Die Volksbank Wien wirbt mit 2,012 Prozent auf fünf Monate. Nach der Fixbindung fallen die Zinsen oft auf einen niedrigeren Satz, etwa für täglich fällige Gelder, der großteils bei 0,125 Prozent liegt, im Online-Banking bei bis zu 2,5 Prozent.














