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    Zuletzt aktualisiert: 22.09.2011 um 21:48 UhrKommentare

    "Die Erholung macht Pause"

    Am Freitag ist der "Tag der offenen Tür" in Kärntens Industrie. WIFO-Chef Karl Aiginger verriet in Klagenfurt, wie ihre Zukunft aussieht und was sich ändern muss.

    WIFO-Chef Karl Aiginger

    Foto © EggenbergerWIFO-Chef Karl Aiginger

    Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes, Karl Aiginger skizzierte auf Einladung von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer die Herausforderungen für Wirtschaftspolitik und Unternehmen. Hier seine Positionen . . .

    . . . zu Kärnten: Das Umfeld mit Italien, Slowenien, Ungarn, Serbien und Kroatien ist schwach. Trotzdem hat Kärnten etwa ein gleich starkes Wachstum wie Rest-Österreich. Kärnten ist aber das höchst verschuldete Bundesland und diese Verschuldung sowie die schrumpfende Bevölkerung ist eine Belastung. Aiginger empfiehlt radikale Höherqualifikation und Weichenstellungen für einen Zuzug. Sonst kriegt Kärnten ein massives Facharbeiterproblem.

    . . . zur Konjunktur: Die Erholung nach der Krise macht Pause. Wir haben heuer eine deutliche Konjunkturabschwächung im zweiten Halbjahr. Rucksäcke wie Arbeitslosigkeit oder Budget sind geblieben. Nach der Krise wurde zu viel Feuerwehr gespielt, statt Reformpolitik gemacht. Für 2012 prognostiziere ich ein Wachstum von einem bis 1,5 Prozent in Europa und Amerika, von drei Prozent weltweit. Die Unsicherheiten in der Weltkonjunktur bergen die Gefahr von Währungskriegen.

    . . . zur Inflation: Das Gespenst ist zurück, aber man muss es relativieren. Vor dem EU-Beitritt war die Inflation in Österreich bei durchschnittlich 4,3 Prozent, jetzt beträgt sie 3,2 Prozent. Das ist vor allem Energie- und Rohstoff-bedingt. Wir müssen die Energie- und Rohstoffeffizienz steigern.

    . . . zu Europa: Die Rolle der Globalisierung gehört aktiver und selbstbewusster angepackt. Herausforderungen sind speziell die Märkte Schwarzmeerraum, der Balkan, Nordafrika, Russland und die Türkei. Der Aktionsradius gehört erweitert. Dass Europa der teuerste Produktionsstandort der Welt ist, ist nicht zu vermeiden. Bildung, Forschung und Umwelttechnologie sind Herausforderungen.

    . . . zum Budget: Die Lösung des Budgets ist nicht, dass wir Steuern erhöhen, sondern dass wir Abgaben senken. Österreich ist unter den Top Fünf in Europa, wir haben also eine hervorragende Wohlstandsposition. Allerdings muss ein solches Spitzenland Technologie produzieren.

    . . . zu Reformen: Technologie muss das Markenzeichen Österreichs werden. Weitere wichtige Herausforderungen sind die Beseitigung der Bildungsvererbung, Kinderbetreuung und Chancenausgleich sowie eine Exzellenzposition in Sachen Umwelt. Unsere Unternehmen müssen auf der Innovationsleiter nach oben. Karrieren müssen an die alternde Gesellschaft angepasst werden. Die Organisation von Firmen gehört an die Work-Life-Ballance ihrer Mitarbeiter angepasst, etwa mit freiwilliger Teilzeit.

    EVA GABRIEL

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