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    Zuletzt aktualisiert: 03.07.2011 um 19:47 UhrKommentare

    Ein Österreicher entwarf den Jubiläums-Euro

    2012 wird der Euro als Bargeld zehn Jahre alt. Gefeiert wird dies mit einer Zwei-Euro-Münze "Made in Austria".

    Helmut Andexlinger: Sein Euro-Entwurf wird 2012 geprägt

    Foto © Münze ÖsterreichHelmut Andexlinger: Sein Euro-Entwurf wird 2012 geprägt

    Das Design der neuen Münze (siehe Foto unten) stammt von Helmut Andexlinger. 90 Millionen Andexlinger-Münzen werden in Umlauf gebracht. Ein Teil dieser Münzen wird auch in Österreich geprägt, die Münze Österreich ist eine von 15 Prägestätten in der EU. Andexlingers Entwurf kam unter die ersten fünf - schon das ein beachtlicher Erfolg. Immerhin, Andexlinger gilt unter seinesgleichen als Star, er hat bereits mehr als 50 erste Plätze abgeräumt, dazu mehrere internationale Titel.

    Aber die große Stunde schlug erst. 35.000 Teilnehmer stimmten elektronisch über den Siegerentwurf ab und das ist wieder ein Beweis für Andexlingers Kunst: Für jeden Dritten war das Design aus Wien einfach das beste. Helmut Andexlinger ist der jüngste Münz-Designer der Münze Österreich. Er wurde 1973 in Linz geboren, besuchte die HTL in Steyr. Gemeinsam mit Thomas Pesendorfer und Herbert Wähner ist Andexlinger für die Gestaltung österreichischer und internationaler Münzen mitverantwortlich.

    Seit Anfang Juli lenkt ein neuer Chef die Münze Österreich. Gerhard Starsich wurde zum Generaldirektor ernannt, Johannes Miller wurde als weiterer Vorstandsdirektor bestellt. Die Münze Österreich ist eine 100-Prozent-Tochter der Österreichischen Nationalbank.

    Das Jahr 2010 ist für die Münze nicht schlecht verlaufen. Das EGT, der Gewinn vor Abzug der Steuern, erreichte 76,69 Millionen Euro gegenüber 74,57 Millionen 2009. Im Umsatz gab es jedoch einen Rückgang um 10,8 Prozent von zuvor 1,776 auf 1,584 Milliarden Euro.

    Gold und Silber

    Die Entwicklung hängt zu einem Teil mit der Nachfrage nach Goldmünzen zusammen. Vom Wiener Philharmoniker wurden im Vorjahr mengenmäßig 574.000 Unzen (zu je 31,1 Gramm) abgesetzt, der Umsatz in Euro gemessen sank von 755,7 auf 543,7 Millionen Euro. Auch bei den Goldbarren gab es einen geringen Rückgang von 694,1 Millionen Euro 2009 auf zuletzt 678,4 Millionen.

    Bei den Silbermünzen, etwa dem Philharmoniker oder dem Maria-Theresien-Taler, verzeichnete die Münze einen Rekordzuwachs um 82 Prozent auf 190,3 Millionen Euro Umsatz. Silber hat aber, wie die Zahlen belegen, gegenüber Gold eine deutlich geringere Bedeutung.

    Von den Euro- und Cent-Münzen sind in Österreich aktuell mehr als fünf Milliarden Stück in Umlauf.

    HELLFRIED SEMLER

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