Studie: Kärntner Wirtschaft soll sich erholen
Das Budget des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds wird um zehn Prozent erhöht. 2012 soll es wie vor der Finanzkrise wieder 200.000 Jobs geben.

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Noch hinkt Kärnten dem Rest Österreichs hinterher. "Heuer beträgt das Wirtschaftswachstum österreichweit 1,6 Prozent, in Kärnten liegt es bei 1,1 Prozent", sagt Wolfgang Polt vom Joanneum Research. Im nächsten Jahr liegt man auf geringerem Niveau von 0,9 Prozent Wirtschaftswachstum.
Übersetzt auf den Arbeitsmarkt bedeutet das, dass 2012 mit mehr als 200.000 Jobs wieder die Beschäftigtenzahl vor der Krise erreicht wird. Wobei die Arbeitsplätze vor allem in der Industrie und bei den Arbeitskräfteüberlassern geschaffen werden. "Letzteres ist aber nicht ein Zeichen dafür, dass die Betriebe nicht an den Aufschwung glauben. Leiharbeiter gehören mittlerweile zum Standard in den Betrieben, nicht nur in der Industrie", so Polt. In Sachen Wirtschaftsförderung attestiert Polt seinem Auftraggeber, dem KWF, ein funktionierendes System. "Es geht nicht nur um Technologieförderung. Gleichzeitig sollte man aber stärker auf Cluster und Leitbetriebe setzen." Finanzlandesrat Harald Dobernig kündigte bereits an, dass das Budget des KWF - aktuell liegt es bei rund 40 Millionen Euro - in diesem Jahr noch weiter aufgestockt wird. "Eine Nachdotierung um zumindest vier Millionen Euro wird notwendig sein, um alle Projekte abwickeln zu können", so Dobernig.
In Sachen Tourismusförderung beschloss das KWF-Kuratorium gestern - neben der angekündigten Qualitätsoffensive für 2- und 3-Sterne-Betriebe - auch den Ausbau zweier Schigebiete. Der Katschberg wird um 10,45 Millionen Euro ausgebaut, wobei der KWF 609.000 Euro beisteuert. Beim Mölltaler Gletscher - die Investitionssumme beträgt 7,9 Millionen Euro - zahlt der KWF 824.700 Euro dazu. THOMAS CIK














