Norwegischer Elektroauto-Hersteller Think in Konkurs
Bereits zum dritten Mal in seiner 20-jährigen Geschichte musste das norwegische Unternehmen Konkurs anmelden. Bisher kam der Elektroauto-Hersteller jedes Mal durch Finanzspritzen wieder auf die Beine.

Foto © APAKlein, aber fein: das Think-Elektroauto
Der norwegische Elektroauto-Hersteller Think ist pleite. Laut dem Wirtschaftsnachrichten-Portal e24.no reichte das Unternehmen am Mittwoch zum dritten Mal in seiner 20-jährigen Geschichte den Konkurs ein. Schon im März musste Think die Produktion seiner Elektromobile bei der finnischen Valmet vorübergehend einstellen. Unklar ist derzeit, ob auch die 100-prozentige US-Tochter von Think von dem Konkurs betroffen ist.
Bislang immer Finanzspritzen
Bisher kam der Elektroauto-Hersteller jedes Mal durch Finanzspritzen wieder auf die Beine. Nach dem ersten Konkurs im Jahr 1998 investierte der US-Konzern Ford 800 Mio. Kronen (87,4 Mio. Euro) in die Firma; 2006 sprangen norwegische Investoren ein. 2009 konnte der dritte Konkurs zunächst noch durch den Einstieg der Investmentfirma Rockport Capital mit 1,4 Mrd. Kronen (153 Mio. Euro) abgewendet werden.













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