Griechenland-Krise bedroht Weltwirtschaft
Laut IWF wird die Weltwirtschaft in diesem Jahr mit voraussichtlich 4,3 Prozent etwas weniger als noch im April geschätzt wachsen. Die Griechenland-Krise gefährde nicht nur Europa sondern die Weltwirtschaft.

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Die griechische Schuldenkrise stellt laut Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) über Europa hinaus eine Gefahr für die Weltwirtschaft dar. Das geht aus der am Freitag in Washington vorgestellten Finanzprognose des IWF hervor. Darin erklärte der IWF, Investoren seien zunehmend darüber in Sorge, dass die griechische Regierung die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung eines Staatsbankrotts nicht durchsetzen könne.
Die Weltwirtschaft werde in diesem Jahr mit voraussichtlich 4,3 Prozent etwas weniger als noch im April geschätzt wachsen. Damals war noch ein Wachstum von 4,4 Prozent erwartet worden. Das Wachstum könne wegen der gewaltigen Staatsdefizite in den USA und Japan und den damit verbundenen Problemen noch geringer ausfallen. Für die USA prognostizierte der IWF ein Wachstum von 2,5 Prozent in diesem Jahr, das sind 0,3 Prozent weniger als im Ausblick von April.














