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Zuletzt aktualisiert: 07.05.2011 um 11:13 UhrKommentare

Bank Austria wächst mit dem Kärntner Export

Die Bank Austria will sich in Kärnten noch regionaler aufstellen. "Kärntner Unternehmer wollen regional betreut werden. Da sind wir schon draufgekommen", sagt Christian Forster, Landesdirektor für Privatkunden, Klein- und Mittelbetriebe.

BA-Landesdirektor Forster, Landesdirektor Waltl: "Aufschwung ist da", Leitet das Private Banking: Barbara Morell

Foto © KK/Bank Austria, WeichselbraunBA-Landesdirektor Forster, Landesdirektor Waltl: "Aufschwung ist da", Leitet das Private Banking: Barbara Morell

"Wir wollen für unsere Kunden Finanzpartner sein und sie bei ihren persönlichen Strategien begleiten", präzisiert der Landedirektor für Corporate und Investment Banking, Bruno Waltl. Einer Umfrage zufolge sei die Zufriedenheit der Kunden mit der BA in Kärnten am zweithöchsten.

Eine Exportbank

Mit dem kräftigen Wirtschaftswachstum in Kärnten von 2,6 Prozent 2010 segelte die Bank Austria mit. Rückenwind verlieh die Erholung der Industriesparten und des Exports. Nur der Tourismus und die Bauwirtschaft waren Bremser des Aufschwungs. Waltl: "Wir wachsen mit dem Export. Jede zweite Exportfinanzierung in Kärnten wird von uns getragen."

Das Geschäftsvolumen der BA in Kärnten konnte daher 2010 auch gehalten werden. Im Jahr 2009 betrug es 5,8 Milliarden Euro, im Jahr 2010 nur knapp weniger: 5,7 Milliarden. Forster verhehlt nicht, dass im Vorjahr viel Geld durch Berlusconis steuerbegünstigte Geldrückholaktion (Scudo Fiscale) nach Italien zurückgeflossen sei, was vor allem die Bank Austria schmerzlich zu spüren bekommen hatte.

"Wir wollen weg von der Krise und setzen auf nachhaltiges Wachstum. Der Aufschwung ist da", betont Waltl. Dem "Stresstest", der den Banken wieder bevorsteht, sieht die Bank Austria gelassen entgegen. "Wir haben damit überhaupt keinen Stress", betont Forster. Durch die Kapitalerhöhung von zwei Milliarden Euro, die die Mutter Unicredit gewährt hat, konnte das Eigenkapital von 14,4 auf 17,5 Milliarden Euro aufgestockt werden. "Wir sind für Basel III gut gewappnet. Bei uns gibt es keine Leichen im Keller", so Forster. Die BA hatte übrigens keine Bankenhilfe beansprucht.

Was die Begehrlichkeit der BA an der Kärntner Hypo betrifft, wird klargestellt: "Wir sind nur an dem österreichischen und dem sauberen Teil der Bank interessiert."

E. TSCHERNITZ-BERGER

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