Dickes Datenleck bei einem Wiener AWD-Finanzberater
Bei einem Wiener AWD-Berater gab es offenbar ein massives Datenleck. Hochsensible Kundendaten waren stundenlang via Internet frei einsehbar. Probleme gab es auch in Deutschland.

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WIEN. Wie "standard.at" berichtet waren auf dem nicht passwortgeschützten Server des Finanzberaters einige Stunden hochsensible Daten von rund 400 Kunden frei zugänglich. Unter anderem sollen Scans von Polizzen, Kontoauszüge, Reisepass- und Führerscheinkopien und sogar Kinderfotos für jeden frei einsehbar gewesen sein.
AWD hatte in Deutschland in jüngster Vergangenheit mit zwei schweren Datenpannen zu kämpfen. Im Oktober 2009 waren dem Norddeutschen Rundfunk 27.000 Kunden-Datensätze zugespielt worden, später stellte sich dann heraus, dass das Leck noch größer war. Im Februar 2010 landeten dann weitere 12.000 Datensätze beim NDR.
Nun hat aber offenbar ein Wiener AWD-Berater unvorsichtig gehandelt. Laut "Standard" hat ein Leser die Daten beim Googeln gefunden. In zwei unscheinbaren Ordnern hätten sich hochsensible Kundendaten befunden, in anderen Unterordnern außerdem neueste Software im Wert von einigen tausend Euro.














