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    Zuletzt aktualisiert: 11.04.2011 um 05:10 UhrKommentare

    Christian Konrad : "Kärnten ist anders"

    Er ist einer der mächtigsten Österreicher, zieht Fäden im Hintergrund, Interviews widerstreben ihm: Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad über Kärnten und seine autonomiebewussten selbstständigen Raikas.

    Christian Konrad: "Raiffeisen ist eine Pyramide. Ich bin auch von Kärnten gewählt."

    Foto © ReutersChristian Konrad: "Raiffeisen ist eine Pyramide. Ich bin auch von Kärnten gewählt."

    "Meine Aufgabe bei Raiffeisen ist nicht die des Uhrzeigers, sondern des Uhrwerks, der Unruhe." Für die Kleine Zeitung machte Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad eine Ausnahme (wir berichteten), dabei plauderte er auch über die "Kärntner Freunde". Das "Höllenwort Konsolidierung" ist hier heiß bekämpft vom Förderverein der Primärbanken. Konrad: "Als ich vor 40 Jahren zu Raiffeisen kam, gab es in Niederösterreich 640 selbstständige Raiffeisenkassen, heute habe ich 71 und wir werden auf 65 schmelzen." Der Strukturbereinigungsprozess schreite stetig voran, auch in Schüben.

    Zur Situation in Kärnten, wo es noch 47 selbstständige Raiffeisenbanken gibt, die auf ihre Autonomie pochen, sagt Konrad: "Kärnten ist anders." Er sehe aber "viele Anzeichen. Ich war vor Kurzem in Ossiach zum Gespräch mit führenden Funktionären und Geschäftsleitern und habe ihnen Gegenwart und Zukunft skizziert. In Kärnten wird öfter der Eindruck in der Politik vermittelt, dass in Wien nur Zentralisten sitzen, das ist aber nicht so." Zum Einwand, dass die Basis die Eigentümer wären, sagte Konrad respektvoll: "Ich habe keine Schmerzen damit. Raiffeisen ist eine Pyramide. Ich bin auch von Kärnten gewählt."

    Auch mit dem Förderverein habe er gesprochen, der die Selbstständigkeit der Raiffeisenkassen und der Struktur der Raiffeisen-Organisation als Ziel nannte. "Darauf habe ich gesagt, das macht der Raiffeisenverband besser und erfolgreicher."

    Ein generell problematisches Thema sei, dass sich größere Raikas neben kleinen herausbilden, bei gleichem Aufwand. "Wir müssen aufpassen, dass wir im Sektor nicht unterschiedliche Geschwindigkeiten zwischen Großen und Kleinen haben, so wie es auch in Europa ist. Eine Frage der Solidarität, auf die die Kleinen zählen können, aber auf die sie sich nicht endlos zulasten der Großen verlassen dürfen", so der Raiffeisen-Generalanwalt.

    ADOLF WINKLER

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