Schuldenberg sinkt bei Firmen und wächst bei Privaten
Weniger Firmenpleiten im ersten Quartal 2011. Mit 182 Fällen gab's hingegen bei den Privatkonkursen einen Anstieg um 17 Prozent. Die Höhe ihrer Schulden stieg gar um 40 Prozent auf 28 Millionen Euro.

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Einmal Entwarnung, einmal Akutwarnung: So interpretiert man beim Kreditschutzverband 1870 (KSV) die Insolvenzstatistik für die ersten drei Monate 2011. Demnach ist heuer die Zahl der steirischen Firmenpleiten mit 131 Fällen nur geringfügig im Vergleich zum ersten Quartal 2010 (129) angestiegen. "Betroffen waren aber diesmal keine Großbetriebe, sondern eher kleinere mit weniger Mitarbeitern", so der steirische KSV-Chef Rene Jonke. So ging der Schuldenberg der betroffenen Pleitefirmen um mehr als zwei Drittel, von 231 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf aktuell 58 Millionen Euro zurück. Mit 890 Mitarbeitern war um ein Drittel weniger von Firmenpleiten betroffen als 2010. Gut angenommen werde laut Jonke das 2010 eingeführte Sanierungsverfahren: 29 Betriebe nutzten dieses kontrollierte Ausgleichsverfahren zum Neustart.
Mit 182 Fällen gab's hingegen bei den Privatkonkursen einen Anstieg um 17 Prozent. Die Höhe ihrer Schulden stieg gar um 40 Prozent auf 28 Millionen Euro. Der Sparkurs des Landes stelle Schuldner laut Jonke nun vor weitere Herausforderungen.














