Bauaufträge in Kärnten um 29 Prozent gestiegen
Die Auftragsbestände verzeichneten in Kärnten mit 29 Prozent und Tirol mit 37,7 Prozent mit Ende November 2010 die höchsten Anstiege im Bundesländervergleich. Österreichweit erholte sich der Hochbau mit einem Plus von 3,7 Prozent, der Tiefbau verlor gegenüber Vorjahr deutlich mit minus 12,4 Prozent.

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Österreichs Bauunternehmen haben per Ende November 2010 einen Rückgang der Auftragsbestände um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresstichtag auf 5,9 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Dabei ergibt sich in den Sparten Hoch- und Tiefbau ein unterschiedliches Bild: Während die Auftragsbestände - also alle akzeptierten, aber noch nicht ausgeführten Aufträge - im Hochbau um 3,7 Prozent stiegen, schrumpfte das Auftragspolster im Tiefbau um 12,5 Prozent, teilte die Statistik Austria am Dienstag in einer Aussendung mit.
Regionale Unterschiede
Besonders positiv innerhalb des Hochbaus entwickelte sich der Wohnungs- und Siedlungsbau mit einem Plus von 10,4 Prozent. Hier beliefen sich die Auftragsbestände am Stichtag auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der rückläufige Trend im Tiefbau betraf vor allem die Sparten Brücken- und Hochstraßenbau (-52,8 Prozent) und Rohrleitungs-, Brunnen- und Kläranlagenbau (-34,1 Prozent). Der vom Auftragsvolumen her wichtige Straßenbau verlor um 2,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Unterschiede zeigen sich auch im regionalen Vergleich: Während die Auftragsbestände vor allem in Tirol (+37,7 Prozent) und in Kärnten (+29,0 Prozent) stark gestiegen sind, wiesen die beiden größten Märkte Wien (-13,6 Prozent) und Oberösterreich (-13,5 Prozent) einen negativen Trend auf. Auch im Burgenland (-20,9 Prozent), in Vorarlberg (-15,8 Prozent) und in Salzburg (-15,6 Prozent) gingen die Auftragsbestände zurück.














