Unternehmen: "Inakzeptabel" niedriger Steuerbeitrag
Österreichs Unternehmen haben laut Arbeiterkammer auch im Krisenjahr 2009 ausgezeichnet verdient, an ihre Eigentümer satte Gewinne ausgeschüttet und zufriedenstellend investiert - ihre Steuerleistung war laut AK aber "inakzeptabel" gering.

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Das teilte AK-Präsident Herbert Tumpel am Dienstag mit. Die "Verteilungsschieflage" zwischen Unternehmern und Arbeitnehmern habe sich deutlich verfestigt, kritisiert die AK am Dienstag in einer Aussendung.
Jene Unternehmen, die 2009 Gewinne erwirtschaftet haben, haben dafür laut "AK-Unternehmensmonitor 2010" nur 17,5 Prozent an effektiven Steuern bezahlt. Das eingesetzte Eigenkapital der Unternehmenseigner sei sogar im Krisenjahr 2009 mit durchschnittlich 10 Prozent verzinst worden. Die durchschnittliche Eigenkapitalquote habe 43 Prozent betragen, im Energiesektor sogar 54,5 Prozent.
Die Gewinnausschüttungen der heimischen Unternehmen - gemessen an den Löhnen und Gehältern - sei in den letzten fünf Jahren massiv gestiegen und habe 2008 mit mehr als 40 Prozent den bisherigen Höhepunkt erreicht. 2009 sei dieser Wert mit 39,7 Prozent noch immer sehr hoch gewesen. "Ausschüttungskaiser" sei 2009 die Energiewirtschaft gewesen, wo die Ausschüttungen an die Eigentümer 74,7 Prozent der Lohn- und Gehaltssumme betragen habe.














