Schon 1000 Postpartner: 500 Eigenfilialen dürfen bleiben
Post gibt bei Umstrukturierung Gas. Nur 500 Ämter dürften übrig bleiben. Insgesamt gibt es jetzt bundesweit 1866 Poststellen, um rund 400 mehr als zu Jahresbeginn.

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Tausend Postpartner. Ein Markstein, über den sich wohl nicht alle freuen. So war zuletzt vielerorts der Aufschrei laut, als die Post Hunderte Ämter zur Schließung anmeldete und durch private Postpartner ersetzte. Allein in den letzten vier Monaten passierte dies in 200 Ortschaften. Auf der anderen Seite zündet der Postfuchs aber den Turbo beim Ausbau des Postpartner-Netzes. So hat am Montag der tausendste Postpartner losgestempelt, und zwar in einem Spar-Markt in Lilienfeld.
Insgesamt gibt es jetzt bundesweit 1866 Poststellen, um rund 400 mehr als zu Jahresbeginn. Post-Chef Georg Pölzl peilt 2000 Geschäftsstellen an, weigert sich aber, eine Zahl zu nennen, wie viel eigene Postämter am Ende übrig bleiben. Die Rechnung dürfte aber wie folgt aussehen: Die Post will zu den jetzigen 1000 noch 500 Postpartner dazugewinnen. Ergibt 1500 Postpartner, also dürften 500 Eigenfilialen übrig bleiben. Das heißt: 366 der jetzigen 866 Postämter dürften noch zugesperrt werden. Betroffene Mitarbeiter versucht die Post verstärkt bei Gemeinden unterzubringen, um dort als Postpartner weiterzuarbeiten. So sind 150 der 1000 Postpartner, die das gesamte Postservice anbieten, in Gemeindeämtern, 136 in Nah&Frisch-Läden, 108 bei Spar. Der Rest: in Apotheken, Tankstellen, Elektroläden. . . Auch Exoten sind dabei: So gibt's eine Postpartnerstelle direkt im Stift Rein und bald eine beim Fußballklub Altach.














