ÖBB dementieren Schaffner-Abbau
"Keiner wird gefeuert". Lediglich natürliche Abgänge, also Pensionierungen, würden nicht nachbesetzt. Diese würden sich aber nur im Rahmen von 30 bis 50 Mitarbeitern pro Jahr bewegen, heißt es von Seiten der ÖBB.

Foto © APASchaffnerlose Züge sind noch Zukunftsmusik
Die ÖBB haben einen Bericht des "Standard" (Dienstagsausgabe) dementiert, wonach im Nahverkehr "bis zu 300 Schaffner-Jobs" wackeln würden. Zugbegleiter würden weiterhin auch im Nah- und Regionalverkehr eingesetzt, auch wenn der technische Fortschritt das schaffnerlose Zugfahren möglich mache. "Theoretisch könnten wir Schaffner einsparen, das tun wir aber nicht", sagte der Sprecher der ÖBB Personenverkehrs AG, Thomas Berger, Dienstag früh zur APA. "Keiner wird gefeuert". Lediglich natürliche Abgänge, also Pensionierungen, würden nicht nachbesetzt. Diese würden sich aber nur im Rahmen von 30 bis 50 Mitarbeitern pro Jahr bewegen.
Technischer Fortschritt würde schaffnerlose Züge ermöglichen
Technischer Fortschritt bei Fahrzeugen und Infrastruktur mache es möglich, dass auf immer mehr Strecken der Triebfahrzeugführer alleine einen Zug führen könne. Bisher sei in vielen Zügen ein Zugbegleiter aus betrieblichen Gründen notwendig gewesen: Er signalisierte dem Triebfahrzeugführer, dass alle Einstiegsbereiche frei sind, und fertigte den Zug ab. Aufgrund von Außenkameras am Fahrzeug bzw. am Bahnsteig mit Überwachungsmonitor sei es nun für den Lokführer möglich, alle betrieblichen Aufgaben des Zugbegleiters zu übernehmen.
Die Zugbegleiter würden dadurch von diesen Aufgaben entlastet und mehr Zeit für die Kunden haben sowie auch für die stichprobenartige Fahrkartenkontrolle eingesetzt. Die Züge im Nah- und Regionalverkehr würden aber unregelmäßig mit Zugbegleitern besetzt. Nicht jeder Zug werde also immer mit Schaffnern besetzt sein. Die Schaffner würden in Teams auftreten. "Im Fernverkehr wird's weiterhin Zugbegleiter geben", erläutert Berger.















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