Österreicher am wenigsten mit Einkommen zufrieden
Das Einkommen ist der Bereich, mit dem die Österreicher am wenigsten zufrieden sind, nur 16 Prozent sind sehr zufrieden. Wesentlich besser ist der Zufriedenheitsgrad in anderen Bereichen wie Soziales (42 Prozent), Wohnsituation (41 Prozent), Gesundheit (37 Prozent), Beruf/Ausbildung (32 Prozent) und Freizeit (32 Prozent), wie eine Studie des Zukunftsforschers Reinhold Popp ergab.
Obwohl die Österreicher zu den einkommensstärksten Bürgern der EU gehören, ist die Zufriedenheit mit dem Einkommen verhältnismäßig gering - und in den letzten Jahren sogar noch auffallend geschrumpft. Mit ihren Arbeitsbedingungen sind die Bewohner der Alpenrepublik allerdings zufrieden: 90 Prozent zeigen sich durchaus zufrieden - damit zählt Österreich zu den Ländern Europas mit überdurchschnittlich hoher Arbeitszufriedenheit. Mit ihrer Tätigkeit sind 40 Prozent sehr zufrieden, weitere 38 Prozent zufrieden, so die Studie, die sich auf 2.000 Direktinterviews unter Österreichern stützt. Lediglich vier Prozent sind wenig zufrieden und nur zwei Prozent sehr unzufrieden.
Nur 50 Prozent der Österreicher arbeiten zwischen 37 und 40 Stunden, die anderen 50 Prozent teils weniger. Lange Arbeitszeiten haben eindeutige Nachteile: Arbeitnehmer mit solchen langen Arbeitszeit berichten, dass es ihnen kaum gelingt, das Familien- und Privatleben mit ihrer Arbeit in Einklang zu bringen, so Popp. Arbeiten außerhalb der Normalarbeitszeit (Abende, Wochenende) wirkten sich generell schlecht auf die Lebensqualität aus.
Was die Zukunftsperspektiven betrifft sind die Österreicher überwiegend positiv gestimmt: 14 Prozent sind sehr optimistisch und 58 Prozent eher optimistisch. Auffallend ist, dass der Optimismus der Menschen mit zunehmendem Alter eher geringer wird, denn die 45- bis 60-Jährigen sind viel pessimistischer als ihre jüngere Landsleute.














