Arbeitszeit: IV-Präsident Sorger für mehr Flexibilität
"Wir arbeiten zu wenig, nicht lange genug und nicht flexibel genug", sagt IV-Präsident Veit Sorger. Wenn Arbeit vorhanden ist, sollen die Mitarbeiter zum Einsatz kommen, wenn es keine Aufträge gibt, sollen die Stunden auf ein "Konto" kommen.

Foto © FuchsIV-Präsident Veit Sorger
Der Präsident der Industriellenvereinigung Veit Sorger hat sich am Donnerstag für flexiblere Arbeitszeiten ausgesprochen. "Flexibilität heißt nicht Gewinnmaximierung. Wir wollen international wettbewerbsfähige Standorte haben", betonte Sorger bei den Kommunalen Sommergesprächen in Bad Aussee. Er geht davon aus, dass sich in Österreich auch die Lebensarbeitszeit verlängern wird. "Die Arbeitszeit wird sich ändern", zeigte sich der IV-Präsident überzeugt.
Längere Lebensarbeitszeit
Ändern dürfte sich auch die gesamte Lebensarbeitszeit: "Uns muss klar sein, dass es so nicht weitergehen wird. Wir werden älter, länger arbeiten wir aber nicht. Wir können noch Jahre bei 65 (Pensionsantrittsalter, Anm.) bleiben - wenn wir endlich dort hin kommen." Auf alle Fälle müsse man aber wegkommen von "populistischen Unterstützungen" für Frühpensionen.














