Energie Steiermark investiert kräftig in Slowakei in Fernwärme
Die Energie Steiermark investiert in neue Fernwärmeanlagen in der Slowakei und baut damit ihre Position als zweitgrößter Wärmeversorger des Landes aus.

Foto © Scheriau
Wie es am Donnerstag anlässlich der Grundsteinlegung für ein 5 Mio. Euro teures Biomasseheizkraftwerk in Rimavska Sobota hieß, versorge man mittlerweile 200.000 Wärmekunden in 20 slowakischen Städten und Gemeinden.
In Rimavska Sobota wird ein Biomasseheizkraftwerk errichtet, das 33 GWh Wärme und 13 GWh Strom jährlich produzieren wird. In der Region Banska Bystrica sind drei ähnliche Projekte in Umsetzung, bestätigte Vorstand Oswin Kois einen Bericht im "Wirtschaftsblatt" (Donnerstag-Ausgabe). In der Slowakei, wo seit dem Markteintritt 1995 mehr als 80 Mio. Euro investiert wurden, beschäftigt man mittlerweile 250 Mitarbeiter. Als nächster Schritt sollen Dienstleistungsinnovationen wie E-Mobility angeboten werden.>/P>
Außerhalb der Steiermark
Die Energie Steiermark erzielt heute mehr als die Hälfte ihres gesamten Fernwärme-Absatzes - über 700 GWh jährlich - außerhalb der Steiermark. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt 96 Mio. (von 1,094 Mrd.) Euro Umsatz im Ausland. Aktiv ist man in den Bereichen Gas, Wärme und Contracting neben der Slowakei vor allem in Tschechien, Ungarn, Slowenien und Rumänien.














