Prehofer: "Zum Aufhören bin ich nicht reich genug"
Regina Prehofer, Vorstand der Bawag-PSK, verlässt die Bank im Herbst.

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D ie Meldung, dass Sie im Herbst Ihren Vertrag vorzeitig auflösen, kommt sehr überraschend.
REGINA PREHOFER: Nachdem ich in der Bawag-PSK in den vergangenen zwei Jahren das Kundengeschäft wieder neu belebt und gut auf Schiene gebracht habe, stand ich vor der Frage, ob ich hier weitermachen oder lieber noch etwas anderes angehen und mich neu orientieren will. Für mich ist es der richtige Zeitpunkt. Alle Planzahlen liegen über Budget. Das Geschäft ist in gutem Zustand, ein Nachfolger kann ideal aufsetzen. Ich hätte ja gar nicht heimlich etwas Neues suchen können. Und Gerüchte haben weder ich noch die Bank notwendig. Es waren zwei gute Jahre, in denen wir etwas zusammengebracht haben.
Sie steigen also noch nicht ganz aus dem Berufsleben aus?
PREHOFER: Dafür bin ich noch nicht alt und reich genug.
Bleiben Sie dem Bankensektor treu oder können Sie sich etwas völlig anderes vorstellen?
PREHOFER: Ideen habe ich natürlich, aber ich werde mir ausreichend Zeit für die Entscheidung nehmen. Ob es der Bankensektor wird? Banking kann ich gut, aber sicher kommt Management überhaupt in Frage.
Hand aufs Herz: Gibt es in der Bawag-PSK Entwicklungen, die Sie nicht mehr mittragen wollen?
PREHOFER: Es gibt keine Differenzen, weder im Vorstand noch auf der Eigentümerseite.
INTERVIEW: CLAUDIA HAASE














