Bilanz des Gemeinwohls
Obwohl die Kärntner Sparkasse im Jahr 2009 weniger Gewinn als im Vorjahr schrieb, sponserte die Stiftungder Kärntner Sparkasse mit zwei Millionen Euro im Vorjahr Projekte.

Foto © KKChefs der Sparkassen-Stiftung: Alois Hochegger, Reinhard Sladko, Dietrich Kropfberger, Jochen Ziegenfuß, Karl Nedwed
In Sachen Gewinn sah für die Kärntner Sparkasse das Jahr 2009 mit 24,5 Millionen Euro weit schlechter aus als das vorangegangene Jahr, in dem man ein Plus von 39 Millionen Euro schrieb. In der Förderpolitik der Kärntner Sparkasse hat sich der Rückgang im Vorjahr freilich noch nicht niedergeschlagen. Aus Mitteln der Privatstiftung Kärntner Sparkasse, zwei weiteren Stiftungen sowie fünf regionalen Förderungsgesellschaften wurden in Summe über zwei Millionen Euro in mehr als 100 Projekte investiert. Freitag Abend zieht man im Rahmen der Stiftungsgala Bilanz.
Doch auch das 175-Jahr-Jubiläum der Kärntner Sparkasse wird gefeiert. "Schließlich leben wir genauso lange schon den Gemeinwohl-Gedanken", erklärt Vorstandsvorsitzender Alois Hochegger. So wurden etwa das erste Teilstück der Großglockner Hochalpenstraße und der Aufbau des Stadttheaters Klagenfurt von der Sparkasse mitfinanziert. Auch organisatorisch hat man bei der Sparkasse allen Grund, stolz zu sein. Die Idee, die Sparkasse in eine Stiftung einzubringen, wurde mittlerweile weltweit kopiert - weil sie die Eigenständigkeit der Bank sichert. 75 Prozent minus eine Aktie hält die Stiftung, die restlichen Anteile die Erste Bank.
Übrigens: Auch eine Personal- Rochade im Verein Kärntner Sparkasse steht an. Steuerberater Dietrich Birnbacher wird aus Altersgründen sein Amt niederlegen, zur Nachfolge ist der Hermagorer Bürgermeister Vinzenz Rauscher (SPÖ) vorgesehen.














