Telekom Austria: 2.000 Jobs wackeln
Telekom-Betriebsrat warnt vor massiven Personalabbau - bis zu 2.000 Jobs könnten betroffen sein. Ab Sommer 2010 soll die Telekom Austria mit Alexander Sperl einen eigenen Marketingvorstand bekommen.

Foto © Telekom Austria/APA
Die Telekom Austria soll im Sommer einen eigenen Marketingvorstand bekommen, berichtet das "Format" vorab. Derzeit betreut Telekom-Chef Hannes Ametsreiter diesen Bereich noch mit. Als Marketingvorstand wird der 38-jährige Alexander Sperl genannt, derzeit noch Chef der Mobilkom-Tochter Vip Mobile in Serbien. Sperl war unter Ametsreiter schon Marketingdirektor der Telekom-Tochter Mobilkom. Der Vorstand soll sich dadurch nur kurzfristig vergrößern, denn der Fusionsbeauftragte Dino Dogan soll mit Jahresende gehen, berichtet das Magazin. Eine Bestätigung durch das Unternehmen gab es nicht.
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Derzeit betreut Telekom-Chef Hannes Ametsreiter noch den MarketingbereichFoto © APA
Die börsenotierte teilstaatliche Telekom Austria fusioniert gerade mit ihrer Mobilfunktochter Mobilkom Austria, was innerhalb der Belegschaft zu Jobängsten führt, will Ametsreiter mit der Fusion doch Synergieeffekte erzielen, was im Regelfall auch mit einem Personalabbau verbunden ist.
Der neue Telekom-Betriebsratschef Markus Hinker, der im Herbst Betriebsratswahlen hat, warnt jedenfalls laut "Format" vor einem Abbau von bis zu 2.000 Jobs. Was besonders die Belegschaft der Mobilkom treffen könnte. Diese wirtschaftet zwar weit erfolgreicher als die Festnetzsparte - allerdings sind im Festnetzbereich rund 80 Prozent der Beschäftigten beamtet und daher unkündbar. In der noch relativ jungen Mobilfunkbranche hingegen ist das nicht der Fall.













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