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Zuletzt aktualisiert: 31.03.2010 um 12:05 UhrKommentare

BKS Bank konnte den Jahresüberschuss 2009 steigern

Das Ergebnis stieg von 44,4 auf 46,5 Millionen Euro. Die Prognose für 2010 sei gut, das Kreditrisiko aber weiter "uneinschätzbar". Der solide Kurs hätte sich bewährt, bilanziert Generaldirektor Heimo Penker.

Foto © APA/Symbolbild

Der Jahresüberschuss vor Steuern (EGT) der BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt ist im Geschäftsjahr 2009 um 4,7 Prozent gestiegen, von 44,4 Mio. Euro auf 46,5 Mio. Euro. Im Jahr davon hatte die Bank beim Jahresüberschuss einen Einbruch um 17,4 Prozent hinnehmen müssen. "Unser solider Kurs hat sich bewährt, wir hatten keine toxischen Papiere", sagte Generaldirektor Heimo Penker am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz. Für das Geschäftsjahr 2010 seien die Prognosen gut, das Kreditrisiko bleibe jedoch "uneinschätzbar", so Penker.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber 2008 um 5,7 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen stieg um 4,2 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro, davon wurden 3,6 Mrd. Euro an Firmenkunden vergeben. Die vielzitierte Kreditklemme sei in der BKS kein Thema gewesen. "Wir konnten zu jeder Zeit die Kreditwünsche unserer Kunden erfüllen", erklärte Penker. Man habe sich allerdings auf Stammkunden und weniger auf Neukunden konzentriert. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Jahr 2009 verdoppelte sich beinahe von 20 Mio. Euro auf 37,4 Mio. Euro. Dieser massive Anstieg hänge mit dem Firmenkundenbereich und nicht mit den Privatkunden zusammen, erklärte Penker. Die Primäreinlagen sanken um 0,9 Prozent von 3,95 Mrd. Euro auf 3,9 Mrd. Euro, wobei die Spareinlagen um 7,6 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro kletterten. Das Depotvolumen der Kunden stieg um 13,4 Prozent von 4,8 Mrd. Euro auf 5,4 Mrd. Euro.

Dividende unverändert

Für die Aktionäre der börsenotierten Bank bleibt die Dividende für das Jahr 2009 unverändert. Das werde bei der Hauptversammlung am 19. Mai vorgeschlagen, sagte Vorstandsdirektorin Herta Stockbauer. Durch das im vergangenen Jahr vollzogene Aktiensplitting im Verhältnis eins zu sechs, werden 0,25 Euro je Aktie ausgeschüttet, vor dem Splitting waren es 1,5 Euro je Aktie. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung um 73,7 Mio. Euro beträgt die Eigenkapitalquote der BKS 8,7 Prozent. In Slowenien wurde im abgelaufenen Jahr - nach Ljubljana und Maribor - eine dritte Filiale in Celje eröffnet. Die drei Filialen verzeichneten ein Finanzierungsvolumen von 414,8 Mio. Euro. Die Banktochter BKS-Leasing d.o.o. brachte es auf ein Geschäftsvolumen von 65,1 Mio. Euro. In Kroatien wurde 2009 der Ausbau zur Vollbank vollzogen. Die BKS will sich auf diesem Markt nun vermehrt um Privatkunden bemühen. In der Slowakei ist die BKS derzeit im Leasinggeschäft aktiv, noch in diesem Jahr soll dort die erste Filiale eröffnet werden.


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