Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 05:06 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
800 Millionen Euro für die "Goldinsel" Größte Insolvenz seit Jahren Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaft Nächster Artikel 800 Millionen Euro für die "Goldinsel" Größte Insolvenz seit Jahren
Zuletzt aktualisiert: 26.03.2010 um 11:51 UhrKommentare

Hypo Real Estate mit Milliardenverlust

Unter dem Strich häufte die HRE - im deutschen Staatsbesitz - bis zum Jahresende 2009 ein Minus von rund 2,2 Milliarden Euro an. Mit der Rückkehr in die Gewinnzone rechnet der Konzern weiterhin frühestens im Jahr 2012.

Die staatliche deutsche HRE macht einen Milliardenverlust

Foto © APDie staatliche deutsche HRE macht einen Milliardenverlust

Der deutsche Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) hat den Bund nach der Verstaatlichung im vergangenen Jahr mit einem Milliardenverlust belastet, wie er am Freitag in München mitteilte. Neben dem operativen Geschäft muss sich die HRE auch noch um die Suche nach einem neuen Konzernchef kümmern, nachdem Axel Wieandt am Donnerstag überraschend zurückgetreten war.

Im vergangenen Jahr drückte vor allem die weitere Vorsorge für den möglichen Ausfall von Krediten auf das Ergebnis. Auch Zahlungen an den Bund von insgesamt 229 Millionen Euro für die finanzielle Unterstützung des Konzerns belasteten die HRE. Im Jahr 2008 war der Verlust mit fast 5,5 Mrd. Euro aber noch mehr als doppelt so hoch ausgefallen. Damals war der Konzern in letzter Minute vom Bund und anderen Banken gerettet worden und hat inzwischen mehr als 100 Milliarden Euro Unterstützung erhalten, um nicht zu kollabieren. Seit Herbst 2009 ist die HRE vollständig im Staatsbesitz.

Rücktritt nach Differenzen

Der Rücktritt von Vorstandschef Wieandt war am Donnerstag offiziell mit unterschiedlichen Auffassungen über die Geschäftspolitik zwischen ihm und dem Bankenrettungsfonds SoFFin begründet worden. Hinter den Kulissen soll es aber auch zum Streit über die Vergütungen bei der HRE gekommen sein.

Seine Nachfolgerin Manuela Better, die die HRE übergangsweise leitet, sieht das Unternehmen auf einem guten Weg. "Wir haben den Konzern im Jahr 2009 stabilisiert und die Verluste deutlich reduziert", sagte sie. Dennoch erwartet sie weiter Verluste. Im laufenden Jahr würden vor allem die Kosten für die Einrichtung einer Abwicklungsanstalt (Bad Bank) das Ergebnis belasten. "So lange über Umfang und Ausgestaltung der geplanten Abwicklungsanstalt nicht entschieden ist, müssen wir weiter davon ausgehen, dass der Konzern nicht vor dem Jahr 2012 in die Gewinnzone zurückkehren kann." Eine Verlängerung der staatlichen Hilfen sei notwendig.

In die Bad Bank will die HRE Vermögenswerte von bis zu 210 Mrd. Euro auslagern und die Bilanzsumme damit von 370 auf 160 Milliarden Euro verringern. Damit würde die HRE auf ihrem Weg zu einer Verkleinerung des Unternehmens einen großen Schritt voran kommen. Bisher fielen dem Umbau der HRE bereits 400 Arbeitsplätze zum Opfer. Ende 2009 beschäftigte der Konzern noch rund 1.400 Mitarbeiter.


KLEINE.tv

Megaproteste in Brasilien

Der Nationalkongressgebäude in Brasilia ist gestürmt worden. Mehre Mensc...Bewertet mit 5 Sternen

 

Wirtschaftsblog

Roman Huber - Foto: Jürgen Fuchs

Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

 




Forum: Spüren Sie die Krise?

Fotolia: Light Impression

Kleine Zeitung Akademie

Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

 

Wirtschaft-Fotoserien

Kärntner Exportpreis 2013 

Kärntner Exportpreis 2013

 

Lebe deinen Plan!

Service

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang