Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
21. Mai 2013 08:25 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
EU-Parlament debattiert Kampf gegen Steuerflucht Schwedenbomben: Gläubiger stimmen Sanierung zu Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaft Nächster Artikel EU-Parlament debattiert Kampf gegen Steuerflucht Schwedenbomben: Gläubiger stimmen Sanierung zu
Zuletzt aktualisiert: 24.03.2010 um 20:30 UhrKommentare

Wintertourismus in Kärnten dreht ins Minus

Rückschlag für die erfolgsverwöhnte Branche: rund fünf Prozent weniger Nächtigungen in dieser Winter-Saison. Und das Umsatzminus der Betriebe liegt zum Teil noch höher.

Foto © APA

Mit vollem Schwung der Sonne entgegen: Gemäß dem Werbeslogan entwickelte sich bisher auch der Kärntner Wintertourismus. Die Branche wurde jahrelang mit Nächtigungssteigerungen verwöhnt. Seit der Saison 1997/98 stand ein Plus am Ende der Statistik - mit kleinen Ausnahmen 2002 und 2008. Jetzt ist Schluss damit. Die bisherige Wintersaison liegt laut Kärnten Werbung um fünf Prozent hinter dem Vorjahresergebnis. Allein der Jänner schlägt mit 5,3 Prozent weniger Nächtigungen zu Buche, konkret waren es 847.409. Im Februar wurden 2,6 Prozent weniger Nächtigungen gezählt. Die Aufenthaltsdauer des Kärntner Wintergastes ist nun auf 4,4 Tage gesunken. Vor Zehn Jahren war sie einen ganzen Tag länger.

Verlorene Tage

Zwar konnte man schon absehen, dass die Wirtschaftskrise verspätet nun auch in dieser Sparte ankommt. Und auch die verlorenen Tage im Frühwinter waren noch selten wieder einzuholen - auch diesmal nicht. "Doch das Ergebnis bleibt wohl unter den Prognosen", muss Tourismus-Landesrat Josef Martinz (VP) eingestehen. "Es stagniert auf hohem Niveau", interpretiert Barbara Tschöscher von der Kärnten Werbung.

Ostmärkte schwächeln

Ein Kärntner Phänomen? Ein Auftrag, neue Winter-Pläne zu schmieden? Tourismusberater Manfred Kohl beschwichtigt: "Mit dem Winter-Minus hat derzeit der komplette Alpenraum zu kämpfen. Es ist schmerzlich, aber keine Katastrophe." Dumm wäre es laut Kohl jetzt, beim Marketing in den Ost-Märkten zu sparen - obwohl die ehemaligen Hoffnungsmärkte extrem schwächeln und es vermutlich auch noch 2012 tun werden.

Tatsächlich blieben vor allem die Gäste aus dem Ausland im Winter fern. Das wiegt schwer, denn der Ausländeranteil beträgt 64 Prozent der Gesamtnächtigungen im Winter. Und allein der Anteil der Gäste aus Deutschland an den Ausländernächtigungen beläuft sich auf 33 Prozent. Die meisten kommen aus Bayern und Ostdeutschland.

Einbußen mussten aber nicht nur die kleinen Regionen hinnehmen, sondern auch arrivierte Schigebiete wie etwa Bad Kleinkirchheim (minus vier Prozent). Viele Betriebe haben aber mit einem Minus gerechnet und es einbudgetiert: Der Umsatzrückgang ist bei etlichen dann sogar höher ausgefallen als das Nächtigungsminus. Viele Gäste haben nämlich bei den Nebenkonsumationen gespart. Etliche Tagesgäste sind ausgeblieben.

EVA GABRIEL

Grafik

Grafik © www.touris.kaernten.at

Grafik vergrößernEntwicklung bei Übernachtungen im WinterhalbjahrGrafik © www.touris.kaernten.at

KLEINE.tv

Tourismus: Kärnten will Wertschöpfung erhöhen

Die Tourismusverantwortlichen in Kärnten ziehen eine positive Bilanz des...Bewertet mit 4 Sternen

 

Wirtschaftsblog

Roman Huber - Foto: Jürgen Fuchs

Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

 




Forum: Spüren Sie die Krise?

Fotolia: Light Impression

Kleine Zeitung Akademie

Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

 

Wirtschaft-Fotoserien

Die Primus-Gala und ihre Gewinner 

Die Primus-Gala und ihre Gewinner

 

Lebe deinen Plan!

Service

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang