Neues Solarhaus aus St. Veit
Niedrigenergie-Haus soll Ökologie mit Wohnqualität kombinieren.

Foto © AP/Symbolfoto
Passivhäuser haben einen Vorteil: Sie erzeugen mehr Energie, als sie verbrauchen. Das bedeutet für die Bewohner enorme Energie-Einsparungen, kann aber auch - den meist subjektiven - Nachteil von weniger Wohnqualität haben, etwa durch die automatische Raumlüftung, die ein klassisches "Lüften" verbietet. Diesem Problem will Rupert Hasenöhrl, Geschäftsführer von Sonnenkraft, nun mit der Entwicklung des Solar-Aktivhaus begegnen.
Seit knapp einem halben Jahr wird in einem Modellhaus in Kraig in der Nähe der St. Veiter Firmenzentrale erprobt, wie man mit einem Niedrigenergiehaus die Werte eines Passivhauses bekommen kann. "Ein paar unserer Mitarbeiter, die Wochenpendler sind, wohnen im Haus und liefern zusätzlich zu den messbaren Werten auch einen persönlichen Eindruck", berichtet Hasenöhrl, dem es um die Entwicklung der Haus-Technologie geht. "Wir wollen beweisen, dass eine Wärmepumpe samt Solar-Unterstützung ausreicht um dieses Haus zu versorgen." Bis jetzt ist man erfolgreich. "Selbst an kältesten Tagen haben wir mehr Energie ins Netz gespeist, als verbraucht."
Mit einer Nutzungsfläche von 150 Quadratmetern ist das von der Firma Griffner errichtete Haus ein Prototyp, der jederzeit nachgebaut werden kann. Der Preis: "Die Grundvariante, wie sie auch in Kraig steht, beginnt bei 330.000 Euro", erklärt Hasenöhrl, der bereits beim Forschungsförderungsfonds um Unterstützung für dieses Projekt angefragt hat.
Der Architekt des Hauses, Georg Reinberg, hat bei der Errichtung auf gesunde Baumaterialien und einen guten Dämm-Standart geachtet. "Um die Sonnenkollektoren auch bestmöglich ausnützen zu können, ist es ratsam, das ganze Objekt nach Süden auszurichten", so Hasenöhrl.















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